Planung und Umsetzung von ‚ÄěDeponie auf Deponie‚Äú-Vorhaben in Deutschland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Zentraldeponie Hubbelrath √ľbernimmt im Raum D√ľsseldorf eine wesentliche Entsorgungsfunktion. Da das verf√ľgbare Deponievolumen der Deponieklasse II (DK II) weitgehend ersch√∂pft war, wurde nach vorheriger Durchf√ľhrung eines Planfeststel-lungsverfahrens zwischenzeitlich mit dem Bau der S√ľderweiterung begonnen. Geplant ist die Realisierung einer Gesamtdichtungsfl√§che von ca. 15,4 ha, wovon ca. 4,9 ha sich an den vorhandenen Altk√∂rper anlehnen. Hier wird eine bifunktionale Dichtung errichtet, die sowohl als Oberfl√§chenabdichtung f√ľr den unterlagernden Deponiek√∂rper, als auch als Basisabdichtung f√ľr den neuen Deponieabschnitt (ebenfalls Deponieklasse II) dient. Auf diese Weise wird ein zus√§tzliches Ablagerungsvolumen von ca. 2,6 Mio.m¬≥ geschaffen.

Was bedeuten neue Erkenntnisse zur Schlackenkonditionierung f√ľr die Abfallwirtschaft?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
In √Ėsterreich fallen j√§hrlich rund 940.000 t Stahlwerksschlacken an (Bundesministerium f√ľr Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilit√§t, Innovation und Technologie 2020), davon rund 78.000 t Elektroofenschlacken (EOS) (Perz 2001). Die EOS der Marien-h√ľtte in Graz sind dabei seit 2019 kein Abfall, sondern Nebenprodukt (Landesverwaltungsgericht Steiermark 2018) und werden als Baustoff eingesetzt (Marienh√ľtte Stahl und Walzwerk GmbH 2020). Dieser Beitrag zur Kreislaufwirtschaft f√ľhrte zu einem Konflikt zwischen den Produzenten nat√ľrlicher und industrieller Gesteinsk√∂rnungen (Ober√∂sterreichische Nachrichten 2014), der durch den Erlass der Recycling-Baustoffverordnung geschlichtet wurde (Bundesminister f√ľr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 2015). Auslaugverhalten von Stahlwerksschlacken zu vertiefen und Grundlagen f√ľr eine Op-timierung des Auslaugverhaltens zu legen, startete 2016 das Forschungsprojekt ‚ÄěMiLeSlag‚Äú (FFG, Bridge Fr√ľhphase, Projekt-Nummer 851210), das von einem internationalen Konsortium, bestehend aus der Montanuniversit√§t Leoben, der Bundesanstalt f√ľr Materialforschung und pr√ľfung, dem Energy Research Centre of the Netherlands, dem FEhS-Institut f√ľr Baustoffforschung, der Marienh√ľtte Stahl- und Walzwerk GmbH, der Max Aicher Umwelt GmbH, der Porr Umwelttechnik GmbH und der Scholz Austria GmbH umgesetzt wurde. Die abfallwirtschaftliche Relevanz der erzielten Projektergebnisse wurde bisher noch nicht ausreichend dargestellt und wird im Folgenden beleuchtet.

Polymerfreie geosynthetische Tondichtungsbahn (GBR-C) f√ľr die Verwendung in herausfordernden Milieus
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
In der Umwelttechnik und besonders im Deponiebau werden weltweit seit vielen Jah-ren erfolgreich geosynthetische Tondichtungsbahnen (GBR-C) als Ersatz oder Teiler-satz von Tonschichten eingesetzt. Diese Praxis reduziert die Bauzeit, verbessert die CO2-Bilanz und schont Ressourcen. Schl√ľssel f√ľr diese Anwendung ist das Bentonit, das in den GBR-C verwendet wird.

Sanierung der Kerndichtung der Bever-Talsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Die Bever-Talsperre wurde 1938 in Betrieb genommen. Das Absperrbauwerk besteht aus einem Steinsch√ľttdamm mit innenliegendem Dichtungssystem.

Sickerwasser nach der Oberflächenabdichtung (OAD)
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2017)
allgemeine Daten Betriebszeitraum: 26 Jahre (1974-1999) Fl√§che: ca. 6 ha eingebautes M√ľllvolumen: ca. 490.000 m¬≥ in 3 Abschnitten

Kosteneinsparung in der Sickerwasserreinigung
© Wasteconsult International (11/2016)
Der Beitrag erl√§utert am Beispiel von zwei Anwendungsf√§llen ein chemisch-physikalisches Behandlungsverfahren welches kosteng√ľnstig und effizient unter anderem den biologisch nicht abbaubaren CSB aus Deponiesickerw√§ssern entfernt.

Schadensbewertung von Deponieentwässerungssystemen
© Wasteconsult International (11/2016)
Entwässerungsrohre auf Deponien werden regelmäßig inspiziert und vermessen, eine Schadensbewertung findet jedoch meist nicht statt. Die Klassifizierung der Rohrschäden durch die TV-Inspekteure entspricht häufig nicht den Deponieanforderungen.

Die Anwendung von Geogittern im Deponiebau und dabei besonders zu ber√ľcksichtigende Randbedingungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Geogitter k√∂nnen als Bewehrungselemente im Deponiebau mehrere Funktionen erf√ľllen. Sie dienen der Sicherung gegen hangparalleles Gleiten von Abdichtungssystemen. Sie k√∂nnen ungleichm√§√üige Setzungen insbesondere im Bereich von Zwischenabdichtungen ausgleichen. St√ľtzw√§nde stabilisieren B√∂schungsf√ľ√üe nach dem Prinzip der kunststoffbewehrten Erde. Somit dienen Geogitter der Sicherung von Abdichtungssystemen gegen Gleiten und Verformungen oder, nach den gleichen technischen Prinzipien, dem wirtschaftlichen Aspekt der Optimierung des Deponievolumens. In der Planungsphase ist hierbei besonderes Augenmerk auf die Bauausf√ľhrung zu richten und die geometrischen Randbedingungen sind zu ber√ľcksichtigen. F√ľr die Verankerung ist gen√ľgend Auflast und somit Platz vorzuhalten. Die Verlegung der Abdichtungskomponenten kann auf sehr steilen und langen B√∂schungen wegen der eingeschr√§nkten Befahrbarkeit problematisch bis unm√∂glich sein. Gegebenenfalls sind tempor√§re Sicherungsma√ünahmen erforderlich.

Entwicklung in der Deponienachsorge ‚Äď Forschungs-Sickerwasseranlage im halbtechnischen Ma√üstab
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Wasser, das Kontakt mit abgelagerten Stoffen in einer Deponie hatte, muss als Deponiesickerwasser vor der Einleitung in eine kommunale Kläranlage (Sekundäreinleitung) aufgrund von organischen Verschmutzungen und wasserlöslichen Verunreinigungen aufbereitet werden. Die anfallenden Mengen an Sickerwasser sind stark von den Jahreszeiten und dem Grad der Versiegelung der Deponie abhängig. Der Deponiebetreiber muss sich dynamisch auf die sich verändernden Parameter einstellen. Veränderungen ergeben sich auch aus der fortschreitenden Versiegelung der Deponie.

Kombinierte Deponiebel√ľftung und -bew√§sserung √ľber horizontale Drainagesysteme
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Vor dem Hintergrund signifikant abnehmender Deponiegasmengen sowie anhaltend hoher Verunreinigungen des erfassten Sickerwassers werden seit Dezember 2014 gro√ütechnische Ma√ünahmen zur beschleunigten Stabilisierung der Reaktordeponie am Standort umgesetzt. Ziel ist es, technische Aufwendungen und damit einhergehende Kosten im Zuge der Deponienachsorge zu minimieren und die Reaktordeponie in einen emissionsarmen und langzeitstabilen Zustand zu √ľberf√ľhren.

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