Sichtkontrolle von Bioabfällen nach der BioAbfV
© BundesgĂĽtegemeinschaft Kompost e.V. (5/2022)
Die BGK hat eine Anleitung zur „Sichtkontrolle“ herausgegeben. Sichtkontrollen sind nach der erwarteten Novelle der BioAbfV künftig für jede Anlieferung von Bioabfällen durchzuführen.

Rechtliche Herausforderungen und Hemmnisse der Grünguterfassung und -verwertung – Erfahrungen aus dem Modellprojekt Werra-Meißner
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Im Rahmen des Modellprojekts war das Witzenhausen-Institut mit der Neugenehmigung von Grüngutplätzen, sowohl nach dem Immissions- als auch nach dem Naturschutzrecht, im Werra-Meißner-Kreis beauftragt. Im Rahmen der Projektbearbeitung wurden zwei wesentlichen Hemmnisse, welche eine wirtschaftliche und politische Umsetzung der Grüngutplätze erschweren, wenn nicht sogar verhindern, identifiziert.

Stand und Perspektiven des chemischen Recyclings
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Kunststoffe sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und unserer Wirtschaft, in allen Lebensbereichen vertreten und häufig nur schwer zu ersetzen. Wenn sie zu Abfällen werden, müssen sie jedoch sachgerecht behandelt und möglichst hochwertig verwertet werden. In diesem Zusammenhang wird neben dem werkstofflichen auch immer häufiger das chemische Recycling diskutiert, dem sowohl die Möglichkeit der Ausschleusung von Schadstoffen als auch das Potenzial des Einsatzes schwierig werkstofflich recyclebarer oder stark verschmutzter Abfälle zugesprochen wird. In wieweit diese Technologien im Vergleich zur energetischen und werkstofflichen Verwertung ökologisch vorteilhaft sind, ist noch nicht abschließend geklärt.

Herausforderungen und Perspektiven für eine nachhaltige und klimaneutrale Kreislaufwirtschaft in der Hansestadt Hamburg – am Beispiel der Stadtreinigung Hamburg
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Als öffentliches Unternehmen unterstützt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ihren Senat in der Erreichung des Klimaschutzzieles, spätestens innerhalb der kommenden zwei Dekaden bilanziell klimaneutral zu werden. Die SRH hat sich das Jahr 2035 zum Ziel der Klimaneutralität gesetzt. Daher entwickelt die SRH aktuell eine Reihe von Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß entscheidend reduzieren sollen.

Zero Waste City München – Herausforderungen und Perspektiven für die Landeshauptstadt München
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
München möchte Zero Waste City werden! Zwar wird in der bayerischen Landeshauptstadt Abfallvermeidung schon immer groß geschrieben und der AWM hat schon immer auf weitreichende Abfallvermeidungsmaßnahmen gesetzt, allerdings wurde in den letzten Jahren immer deutlicher, dass ein Umdenken von einer lineraren Wirtschaft, in der Produkte hergestellt, konsumiert und entsorgt werden, hin zu einer zirkulären Kreislaufwirtschaft, in der Produkte langlebig und reparaturfähig sind und Ressourcen möglichst lange in Kreisläufen geführt werden sowie Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling von Produkten, notwendig ist, um wertvolle Ressourcen zu sparen und das Klima nachhaltig zu schützen.

Erkenntnisse aus der Flutkatastrophe im Ahrtal fĂĽr die Abfallentsorgung
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Die Flutkatastrophe im Ahrtal ist hochwahrscheinlich eine Auswirkung des weltweiten Klimawandels und es muss damit gerechnet werden, dass sich ähnliche – hoffentlich minderschwere – Ereignisse wieder zutragen werden. Es fand die bis dato größte Zerstörung von Infrastruktur und Lebensgrundlagen in Westdeutschland seit dem zweiten Weltkrieg statt. Innerhalb weniger Stunden entstanden per Stand heute ca.400.000 Mg an Abfällen.

Anforderungen an Entsorgungsanlagen zum Klimaschutz durch die TA Luft und die Allgemeine Verwaltungsvorschrift Abfallbehandlungsanlagen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Der Klimaschutz ist zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft geworden. Gesetzliche Regelung mit dem Ziel, das Klima zu schützen, finden sich daher an verschiedenen Stellen. Dies betrifft auch den anlagen bezogenen Immissionsschutz. Sowohl in der TA Luft als auch in der ABA-VwV finden sich viele Regelung, die dem Klimaschutz dienen. Beide Regelwerke konkretisieren als Verwaltungsvorschriften, die auf der Grundlage des § 48 BlmSchG erlassen wurden, den Stand der Technik.

Perspektiven fĂĽr das chemische Recycling aus Sicht der MVV
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Die thermische Abfallbehandlung als Kerngeschäft der MVV ist in der Verwertung von nicht-recycelbaren Abfällen und als Schadstoffsenke unverzichtbar. Die Rolle der thermischen Abfallbehandlung kann und muss sich jedoch zu einem vollständigen Mitglied des Stoffkreislaufs entwickeln. Das chemische Recycling stellt dabei eine Schlüsseltechnologie zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft dar und bietet das Potenzial, das mechanische Recycling als weitere Recyclingtechnologie zu ergänzen.

Verfahrenstechnische Weiterentwicklung der MBA SĂĽdniedersachsen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Unter Nutzung der vorhandenen verfahrenstechnischen Struktur der mechanischen Aufbereitung wird die Behandlung der biologischen Feinfraktion aus dem Restmüll von einer Nassvergärung in eine Trockenfermentation überführt. Zielsetzung ist es, die Behandlungskosten durch eine Umstellung der relativ aufwendigen und kostenintensivenbiologischen Behandlung der Feinfraktion mittels der bisherigen Nassvergärung zu reduzieren und auf einem stabilen Niveau zu halten. In diesem Zusammenhang wird dieabfallwirtschaftliche Zusammenarbeit im Verbandsgebiet bis zum 31.12.2046 verlängert. Nach Beschlussfassung durch die politischen Gremien und abgeschlossenem Vergabeverfahren findet nunmehr die bauliche Realisierung des Vorhabens statt.

Perspektiven des Abfallmarkts vor dem Hintergrund der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftspakets
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Die Autoren betrachten zunächst, wie sich die output basierte Berechnungsmethode auf die Recyclingquoten in Deutschland auswirkt. Anschließend wird das Abfallaufkommender Stoffströme Verpackungen, Bioabfälle und Siedlungsabfälle für das Jahr 2035 abgeschätzt und Kapazitätslücken für die Verwertung aufgezeigt. Im Ergebnis wird das Erreichen der ambitionierten Recyclingquoten der EU für Deutschland sowohl bei den Siedlungsabfällen als auch bei den Verpackungen durch die neuen Berechnungsmethoden eine Herausforderung. Weiter ergeben sich gerade im Bereich der hochwertigen Verwertung von Bioabfällen durch Vergärung deutliche Kapazitätslücken.

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