Thermochemische Vorbehandlung ‚Äď Erste Erkenntnisse am Fallbeispiel einer an Organik reichen Feinfraktion
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Aufgrund des in √Ėsterreich geltenden Verbots der Deponierung von Abf√§llen mit einem Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff von mehr als f√ľnf Massenprozent (BMLFUW 2008) ist eine Behandlung dieser vor der Deponierung erforderlich. Die mechanisch-biologische sowie die thermische Behandlung stellen bew√§hrte Verfahren dar. Im Burgenland wird, wie in zahlreichen anderen Regionen auch, der gemischte Siedlungsabfall in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung aufbe-reitet. Das Ziel der MBA ist die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur thermischen Verwertung und stabilisierter Fraktionen zur Deponierung. Im vorliegenden Beitrag werden die ersten Ergebnisse der thermochemischen Vorbehandlung als Behandlungsalternative zur biologischen Stufe in einer MBA beschrieben.

Möglichkeiten und Grenzen der Verwertung von CFK
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Der Einsatz von carbonfaserverst√§rkten Kunststoffen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, neue Einsatzgebiete wurden und werden erschlossen. Durch den steigenden Einsatz nimmt auch der Anfall nicht rezyklierbarer carbonfaserhaltiger Abf√§lle zu. F√ľr diese Abf√§lle gibt es aktuell keinen Behandlungsweg. Im Rahmen eines Projekts f√ľr das deutsche Umweltbundesamt wurden vier gro√ütechnische Versuchskampagnen zur Untersuchung der potenziellen Verwertung von carbonfaserhaltigen Abf√§llen in Hochtemperaturprozessen durchgef√ľhrt.

Mehr Recycling ‚Äď Hat der Ersatzbrennstoff noch Zukunft?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Aktuell werden in √Ėsterreich rund 40 % der Siedlungsabf√§lle in 11 Abfallverbrennungsanlagen und 51 Mitverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Werden die EU Ziele mit 60 % stofflicher Verwertung f√ľr das Jahr 2030 bzw. 65 % f√ľr das Jahr 2035 erreicht, muss im Gegenzug der Anteil an thermischer Verwertung sinken.

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Ma√üstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen f√ľr eine Zerst√∂rung von Carbonfasern nicht ausreichen

Renaissance der Mehrwegsysteme in √Ėsterreich
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
In der EU-Abfallrahmenrichtlinie ist die f√ľnfstufige Abfallhierarchie festgelegt. An oberster Stelle steht die Abfallvermeidung und ist somit der erste Schritt zur Verringerung des Aufkommens von Verpackungsabf√§llen. Verpackungen geh√∂ren zum t√§glichen Leben und haben n√ľtzliche und notwendige Funktionen. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Sowohl die Produktion der Verpackungen als auch der Transport und die Entsorgung belasten die Umwelt. Ein Blick auf den eigenen Hausm√ľll l√§sst erahnen, welche Mengen an Verpackungsmaterial wir wegwerfen.

Einsatz von Ballistikseparatoren als Vorsortieraggregat in schweren Materialströmen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im vorliegenden Beitrag werden M√∂glichkeiten f√ľr den Einsatz von Ballistikseparatoren in schweren, nicht vorzerkleinerten oder vorsortieren Materialstr√∂men aufgezeigt. Ausgehend von den n√∂tigen Voraussetzungen und der konstruktiven Umsetzung an der Maschine selbst und der weiteren Anlagenbestandteile, werden Vorteile bei der m√∂glichst fr√ľhen Verwendung der ballistischen Sortierung im Aufbereitungsprozess beschrieben. Ein m√∂gliches Prozessschema und bisherige Sortierergebnisse von Materialstr√∂men im Bereich Deponieaushub und Gewerbeabfall zeigen die m√∂glichen Potentiale des Ballistikseparators vom Typ STT6000.

Identifizierung von Einflussfaktoren auf das Obst- und Gem√ľseabfallaufkommen aus Haushalten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Die Identifizierung von Einflussfaktoren auf das Aufkommen von Lebensmittelabf√§llen ist f√ľr die Entwicklung von Abfallvermeidungsma√ünahmen unerl√§sslich.

Die Reduktion von Lebensmittelabfällen und ihr Beitrag zum Klimaschutz
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Dieser Beitrag zeigt das Potenzial zur Reduktion der Treibhausgas- (THG)-Emissionen auf EU-Ebene durch Lebensmittelabfallvermeidung- und reduktion.

Lebensmittelabfallvermeidung in der Landwirtschaft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Bereits in der landwirtschaftlichen Produktion fallen Ernteverluste bzw. Lebensmittelabf√§lle an. Dies hat sehr unterschiedliche Gr√ľnde, die von Bodenund Witterungsverh√§ltnissen (wenig bis nicht beeinflussbar) √ľber Erntetechnik und ‚Äď methode (beeinflussbar) bis hin zu Handelsvorgaben und Marketingstandards reichen und eine wesentliche Einschr√§nkung darstellen (Schmied et al. 2017).

20 Jahre Einsatz von Dichtungskontrollsystemen bei der √úberwachung von Deponieabdichtungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Dichtungskontrollsysteme f√ľr die Dichtheits√ľberwachung von Deponieabdichtungen wurden in Deutschland seit Ende der 80er Jahre entwickelt und werden seit etwa Mitte der 90er Jahre vor allem bei Oberfl√§chenabdichtungen von Altlasten, Hausm√ľll- und Sonderabfalldeponien erfolgreich eingesetzt.

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