Entwicklungen in der Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Die Bem√ľhungen, vorhandene Rohstoffressourcen effizienter zu nutzen oder sekund√§re Rohstoffquellen zu erschlie√üen, lassen auch die Bioabf√§lle st√§rker in das Blickfeld abfallwirtschaftlicher Aktivit√§ten r√ľcken. W√§hrend die Bundesrepublik Deutschland bei der Getrennterfassung der Bioabf√§lle im internationalen Vergleich bereits jetzt gut dasteht, besteht auf europ√§ischer Ebene bei der Bewirtschaftung der Bioabf√§lle noch erhebliches Potenzial.

Neue Wege in der Abfallwirtschaft ‚Äď Erfahrungen und Perspektiven im Landkreis Ahrweiler
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler (AWB) hat im Jahr 2017 eine erhebliche Weiterentwicklung seiner strategischen und operativen Ausrichtung umgesetzt.

Recycling-Quotenzauber - Wo stehen wir vor der nächsten Trilog Runde zum EU Abfallpaket
© Eigenbeiträge der Autoren (9/2017)
Bereits nach Vorliegen statistischer Daten der Abfallmengen 2012 hat die DGAW darauf verwiesen, dass nicht √ľber 60%, wie die offizielle Statistik erkl√§rt, sondern unter 40 % der Siedlungsabf√§lle tats√§chlich recycelt, also als Sekund√§rwertstoff der Wirtschaft oder Landwirtschaft wieder zugef√ľhrt werden.

Personalentwicklung in der Abfallwirtschaft
© Wasteconsult international (5/2017)
Auf Grund der demografischen Entwicklung stehen die in der Abfallwirtschaft t√§tigen Betriebe im Bereich der Personalentwicklung vor gro√üen Herausforderungen. Das steigende Durchschnittsalter sowie der Fachkr√§ftemangel machen zukunftsweisende Personalentwicklungskonzepte erforderlich. Zudem r√ľckt gerade in der Abfallbranche das Thema Arbeitgeberattraktivit√§t zunehmend in den Fokus. Verschiedene Handlungsfelder werden beleuchtet.

Massnahmen zur Abfallvermeidung in M√ľnchen
© Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt (5/2017)
Warum Abfallvermeidung/Ressourcenschonung? Der Ressourcenverbrauch der Deutschen ist viermal so hoch wie der Weltdurchschnitt. Mahatma Gandhi: -Die Welt hat genug f√ľr jedermanns Bed√ľrfnisse, aber nicht f√ľr jedermanns Gier.-

Stand und Perspektiven des europäischen Abfallverbrennungsmarktes aus Betreibersicht
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In Deutschland sind derzeit insgesamt 68 klassische Hausm√ľllverbrennungsanlagen in Betrieb. Sie verf√ľgen √ľber eine Verbrennungskapazit√§t von rund 20 Mio. Tonnen Abfall pro Jahr. Weitere 30 Anlagen sind sogenannte Ersatzbrennstoff-Kraftwerke. Diese Anlagen k√∂nnen etwa 5 Mio. Tonnen EBS pro Jahr verbrennen. Zusammen bilden diese Anlagen den Markt f√ľr die thermische Abfallverwertung in Deutschland. Dieser Markt ist derzeit ausgelastet. Dass es durchaus vielschichtige Faktoren sind, die diesen Markt beeinflussen, soll, ohne dabei den Anspruch auf Vollst√§ndigkeit zu erheben, im Folgenden aus Sicht der EEW Energy from Waste GmbH ‚Äď Deutschlands f√ľhrendem Unternehmen auf dem Gebiet thermischer Abfallverwertungsanlagen ‚Äď erl√§utert werden.

Erfahrungen mit der Verwiegung von Abfällen in der Stadt Chemnitz
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In der Stadt Chemnitz werden seit dem 01. Januar 1992 durch den Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) Rest- als auch Bioabf√§lle verwogen. Einen Geb√ľhrenabschlag bei Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) gibt es f√ľr die Chemnitzer Haushalte ab dem 01. Februar 2009. Das Verwiegen der Abf√§lle erfolgt innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters beim Beh√§lterheben und -senken √ľber eine oder mehrere selbstt√§tige Waagen (SWE) der Genauigkeitsklasse Y (b) bzw. IIII. Dabei handelt es sich um Grobwaagen. F√ľr die Ermittlung der Abfallmasse ist neben der Teilung auch noch der Verkehrsfehler der Waage von Bedeutung. Im Weiteren m√ľssen die dazu geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Mindest- als auch H√∂chstlast, f√ľr die Waage beachtet werden. Infolgedessen kann das eigentliche Messergebnis der Abfallverwiegung f√ľr jede Waage unterschiedlich ausfallen.

Nahrungs- und K√ľchenabf√§lle ‚Äď Potenziale, Nutzung und Auswirkungen auf die Prozesskette Biogutverwertung (Forschungsvorhaben Bio-OPTI)
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Forschungsvorhaben Bio-OPTI wurden Optimierungsans√§tze zur Getrennterfassung von Nahrungs- und K√ľchenabf√§llen (NuK) privater Haushalte sowie zu deren Verwertung in integrierten Verg√§rungs- und Kompostierungsanlagen entwickelt. Das Gesamtpotenzial von NuK in Deutschland wurde auf rund 80 kg/E*a gesch√§tzt, von denen lediglich 20 % bereits √ľber die Biotonne erfasst werden. Daneben wurde die Erfassung von NuK in privaten Haushalten und durch die √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger (√∂rE) umfangreich dokumentiert und analysiert.

Deponiewirtschaft heute und morgen ‚Äď Potenziale, Problemfelder und Chancen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In den meisten Bundesl√§ndern besteht zumindest heute schon regionaler Deponiebedarf. Wenn zeitnah keine neuen Deponien hinzukommen, n√§hern sich einige Bundesl√§nder sehr schnell dem Entsorgungsnotstand. Angesichts des gewaltigen j√§hrlichen Massenstroms an mineralischen Abf√§llen w√ľrde eine Teilverschiebung in Folge von Rechts√§nderungen sehr schnell zum Entsorgungsnotstand in einigen Bundesl√§ndern f√ľhren. Vermeidbar w√§re dies nur, wenn nach heutigem Wissensstand bundesweit rund 50 Mio. m3 j√§hrlich neue Deponiekapazit√§t geschaffen w√ľrde. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Bundesl√§ndern und den jeweiligen Deponieklassen zu ber√ľcksichtigen. Vielfach ist die Datenlage in den Bundesl√§ndern unklar, zumindest aber nicht eindeutig und muss verbessert werden. Einige Bedarfsgutachten liegen inzwischen vor oder sind beauftragt.

Novelle der Kl√§rschlammverordnung und Phosphorr√ľckgewinnung ‚Äď Hat dies auch Konsequenzen f√ľr andere organische Abf√§lle?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Wie in den Ausf√ľhrungen deutlich gemacht werden soll, soll mit der Novelle der Kl√§rschlammverordnung ein Beitrag f√ľr die langfristige Versorgungssicherheit mit Phosphor aus der Kreislaufwirtschaft geschaffen werden, der einen ad√§quaten √úbergangszeitraum zur Planung und Umsetzung der Pflicht zur Phosphorr√ľckgewinnung beinhaltet. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Kl√§ranlagen zumindest zun√§chst von dieser Pflicht ausgenommen.

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