Vom Land ins Meer – Modell zur Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Im Auftrag der BKV GmbH wurde das Modell „Vom Land ins Meer – Modell zur Erfassung landbasierter Kunststoffabfälle“ entwickelt. Dieses Modell erfasst erstmals systematisch Einträge von nicht ordnungsgemäß entsorgten Kunststoffabfällen aus Deutschland, die in die Nordsee, die Ostsee und das Schwarze Meer gelangen. Dabei werden alle Eintragspfade und -quellen berücksichtigt. Unterschieden wird zwischen Einträgen von Mikro- und Makroplastik.

Aufwertung von Biogas durch Power-to-Gas mit mikrobiologischer Methanisierung - Erste Erfahrungen mit der Pilotanlage in Altenstadt, Bayern
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Die Bioabfallvergärungsanlage der Öko-Power GmbH verwertet in acht Fermentern täglich 130 m³ Abfall. Dieser setzt sich aus Küchen- und Kantinenabfällen sowie Produktionsabfällen aus Molkereien und weiteren Marktabfällen zusammen.

Zweites Leben
© Rhombos Verlag (9/2018)
Die Stadtreinigung Hamburg testet im Forschungsprojekt FORCE neue Konzepte für Sammlung, Reparatur und Recycling von Elektroaltgeräten.

Aktion Biotonne Deutschland – Eine bundesweite Aktion für Kommunen und Landkreise
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2017)
Die „Aktion Biotonne Deutschland“ ist eine Netzwerkkampagne von Akteuren aus Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um gemeinsam unter einer Dachmarke national und lokal für die Biotonne zu werben.

Auf der Zielgeraden angekommen… 29. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum vom 25. bis 27. April 2017
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2017)
Das Witzenhausen-Institut unter der Leitung von Dr. Michael Kern, Thomas Raussen und Prof. Dr. Klaus Wiemer war in diesem Jahr erneut Gastgeber des 29. Kasseler Abfall- und Bioenergieforums, das mit rund 800 Teilnehmern und 60 Ausstellern vor Ort ein reges Interesse fand.

Werkstoffliches Recycling durch Verölung
© Wasteconsult international (5/2017)
Die Katalytisch Drucklose Verölung (KDV) bzw. Catalytic Tribochemical Conversion (CTC) ist ein Direktverölungsverfahren, das bei Temperaturen < 400 °C arbeitet. Mit Hilfe eines Katalysators kann in einem geschlossenen System ein breites Spektrum kohlenstoffhaltiger Materialien (z.B. Biomasse, Ersatzbrennstoff (EBS)) in einen lagerfähigen, vielfach einsetzbaren Energieträger umgewandelt werden, der als Rohstoff für die Industrie oder mit geringer Aufarbeitung in einen dieselmotorisch nutzbaren Treibstoff aufgearbeitet werden kann.

RĂĽckgewinnung kritischer Rohstoffe aus ProduktionsausschĂĽssen der Spezialglasindustrie mittels Gasphasen-Reaktion
© Wasteconsult international (5/2017)
Gläser aus der optischen Spezialglasindustrie enthalten oft nennenswerte Mengen an seltenen Erden wie z.B. Lanthan und Yttrium. Diese liegen in gebundener Form in einer silikatischen Matrix vor.

Flexible Verfahrenstechnik für die mechanische Aufbereitung komplexer Stoffströme
© Wasteconsult international (5/2017)
Die Anwendung der sogenannten elektrohydraulischen Zerkleinerung im Rahmen einer mechanischen Aufbereitung von Sekundärrohstoffen führt zu einer gezielten Schwächung von Grenzflächen im Material und ermöglicht so eine materialspezifische Trennung, die weitgehend unabhängig ist vom Grad der Zerkleinerung. Das Ergebnis ist ein hoher Aufschluss bei geringer Fragmentierung.

Praxiserfahrungen beim Einsatz von biologisch abbaubaren Bioabfallsammelbeuteln
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Verwendung von Biogutsammelbeuteln aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW-Beutel1) in Privathaushalten wird von vielen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE) und Anlagenbetreibern sehr kontrovers diskutiert. In einem Praxisversuch wurde daher das Abbauverhalten von BAW-Beuteln in der gesamten Prozesskette von vier verschiedenen Biogutvergärungsanlagen in Deutschland untersucht. Hierbei handelt es sich um je zwei diskontinuierliche Batchverfahren sowie um zwei Pfropfenstromverfahren. Bei jeder Anlage wurden die anlagenspezifische Aufbereitung sowie die spezifische Aerobisierung/Intensivrotte und Nachrotte berücksichtigt. Am Ende der Nachrotte und der anlagenüblichen Behandlungsdauer konnte bei keiner der Anlagen mehr BAW-Material in den Stichproben nachgewiesen werden, sodass das Material vollständig abgebaut war.

Zero Waste – eine abfallwirtschaftliche Utopie?
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Zero Waste – eine Gesellschaft völlig ohne Abfall – ist eine Utopie, die aktuell und in absehbarer Zeit nicht zu erreichen ist. Nur wenige Stoffströme (z. B. Glas, Metall) sind dauerhaft rezyklierbar. Viele andere Materialien – bekanntestes Beispiel ist das Papier – erfahren beim Recyclingprozess eine Qualitätsminderung, sodass früher oder später eine Ausschleusung und Entsorgung des Stoffstroms erfolgen muss. Zudem werden auch in Zukunft große Mengen gemischter Restabfälle anfallen, die stofflich nicht mehr nutzbar sind und der energetischen Verwertung zugeführt werden müssen. Alternative thermische Verfahren, die hochwertige Produkte aus dem Restabfall versprechen, konnten ihre Funktionalität in diesem Bereich bisher nicht nachweisen und sich daher nicht als Alternative zur MVA etablieren.

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Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig