Entsorgung von Abf√§llen aus kerntechnischen Anlagen in Baden-W√ľrttemberg
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Beim R√ľckbau von Kernkraftwerken f√§llt eine geringe Menge auf Deponien der Klasse DK I oder h√∂her zu beseitigender Abf√§lle an.

Zur Endlager-Kommission, den Sondervoten zum Abschlussbericht und ausgewählten Bereichen der Novelle des StandAG 2017
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2017)
Gem√§√ü ¬ß 3 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) vom 23.7.2013 erfolgte im April 2014 die Einsetzung der Kommission ‚ÄěLagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe‚Äú (kurz: Endlager-Kommission) durch Bundestag und Bundesrat. Die Endlager-Kommission sollte auf Grundlage des ¬ß 4 StandAG alt einen umfassenden Bericht bis Ende 2015 zu diversen inhaltlichen Aspekten der Entsorgung bzw. Endlagerung radioaktiver Abf√§lle erarbeiten.

Freigemessene Abf√§lle aus dem R√ľckbau von Kernkraftwerken ‚Äď eine vorgezogene Entsorgungsaufgabe infolge der Energiewende
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die Entlassung (Freigabe) von Abf√§llen aus dem Strahlenschutzrecht erfolgt nach einem genau vorgegebenen Procedere, das vom T√úV √ľberwacht wird. Die beh√∂rdliche Best√§tigung erfolgt durch das UM. Die Anforderungen an die Freigabe mit dem 10 Mikro-Sievert-Konzept sind so gestaltet, dass nach bestem Wissen und Gewissen nicht mit einem nachweisbaren erh√∂hten Gesundheitsrisiko f√ľr die B√ľrger zu rechnen ist.

Toxikologische Tests zur Risikominimierung bei Altlastensanierungsverfahren
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Gaswerksstandorte und Kokereien zeigen sehr typische Boden und Grundwasserverunreinigun-gen. Es handelt sich dabei um Nebenprodukte der Produktion, wie Teer und Teer√∂le (PAK, He-tero-PAK) sowie monoaromatische Verbindungen, Kohlenwasserstoffe, Phenole, komplexe Cy-anide, Sulfide und Ammonium (Musser 2001, Werner 2008). Die Anzahl derart kontaminierter Standorte in √Ėsterreich ist nicht genau bekannt, da es neben ca. 40 Gaswerken (19 davon in Wien) und mehreren Kokereien eine gr√∂√üere Anzahl von Teer und teerverarbeitender Betriebe (z.B. Herstellung von Telefonmasten und Eisenbahnschwellen) gab, sodass die mit PAK konta-minierten Standorte auf √ľber 100 gesch√§tzt werden (Granzin 2011).

Sicherheitsanalyse von Endlagern, bef√ľllt mit atomaren und anderen Abf√§llen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Der Begriff Endlager wird vorwiegend im Zusammenhang mit der Lagerung von Atomm√ľll verwendet. Zu Endlagern werden aber alle Deponien mutieren, in denen die nicht mehr ben√∂tig-ten Reststoffe unserer Zivilisation verwahrt werden. Kennzeichnend ist bei der Diskussion √ľber Endlager, dass noch keine Deponie den Status Endlager erreicht hat. Das liegt vor allem daran, dass man glaubt, mit Beobachtung der Emissionen im Rahmen der Nachsorge erkennen zu k√∂n-nen, wann eine Deponie zum Endlager mutiert. Die Beobachtung der Emission eignet sich nur zur Gefahrenabwehr, aber nicht zur Vorsorge. Die Vorsorge muss alle erforderlichen Ma√ünah-men beinhalten, um die Gefahren nicht eintreten zu lassen.

Die Entsorgung atomarer Abfälle in der Europäischen Union
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2011)
Auswirkungen der EU-Richtlinie √ľber die Entsorgung radioaktiver Abf√§lle auf die Suche von Endlagern f√ľr Atomm√ľll

Wenn‚Äôs tickt, droht Gefahr: Geiger-M√ľller-Z√§hler sind nicht nur in der Recycling-Branche gefragter denn je
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2011)
Bei Metall-Recyclern und Schrott-Importeuren schrillen in j√ľngster Zeit immer h√§ufiger die Alarmglocken, wenn Schrott aus Indien oder Russland auf Radioaktivit√§t untersucht wird. Der Run auf Geiger-M√ľller-Z√§hler erfuhr durch den GAU von Fukushima einen weiteren Schub. Ein Familienunternehmen aus Baden hat sich fr√ľhzeitig spezialisiert und kann sich der Nachfrage kaum erwehren.

Ungel√∂ste Probleme: Elektronische Signatur f√ľr Abfallerzeuger
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Auch nach der verbindlichen Einf√ľhrung des elektronischen Nachweisverfahren (eANV) stehen noch immer viele Unternehmen vor Problemen. Reiner Wagner, Gesch√§ftsf√ľhrer des Aachener Ingenieurb√ľros Dikon, kennt aus seiner Beratungst√§tigkeit die N√∂te von Abfallerzeugern angesichts der administrativen und technischen Herausforderungen. Denn im Gegensatz zu anderen betrieblichen Gesch√§ftsprozessen, die elektronisch vernetzt aufgebaut sind, beruht das Management der betrieblichen Entsorgung noch immer gewisserma√üen auf Handarbeit.

Die Frist ist um: Abfallnachweise nur noch elektronisch
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Wer in Deutschland gef√§hrliche Abf√§lle erzeugt, transportiert oder entsorgt, muss dies l√ľckenlos dokumentieren. Hierf√ľr verlangt das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) bereits seit April 2010 digitale Nachweis- und Begleitscheine. Seit dem 1. Februar 2011 brauchen neben den Entsorgern nun auch alle Erzeuger und Bef√∂rderer gef√§hrlicher Abf√§lle Signaturkarten. Die bislang g√ľltige √úbergangsfrist f√ľr unterschriebene Quittungsbelegverfahren lief im Januar ab.

Unterschätztes Risiko: Kampfmittel verlieren auch nach Jahren nicht ihre Gefährlichkeit
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Altmetalle der besonderen Art lagern tausendfach im Erdreich. 90.000 Tonnen unentsch√§rfter Bomben sollen es in Deutschland sein. Bauherren gehen dabei erhebliche Risiken ein: Sie begn√ľgen sich oft, den Bauaushub zu √ľberwachen und verzichten auf eine Kampfmittel-Sondierung.

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