Betriebserfahrungen zur Verbrennung von Klärschlamm im Kleinstmassstab
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Die Novelle der Klärschlammverordnung (2017) erhöht den Bedarf an Verbrennungskapazitäten und erfordert in ländlichen Regionen dezentrale Lösungen:

Thermisch behandelte Stahlschlacken und künstliche Mineralfasern als neuartige reaktive Bindemittel für die Baustoffindustrie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bei der Zementproduktion entstehen etwa 7% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Deshalb wird in der Bindemittelindustrie oft Zement durch Zumahlstoffe (supplementary cementitious materials, SCMs) ersetzt, wie beispielsweise Hüttensand, der durch schnelles Abkühlen von Hochofenschlacke entsteht.

Inwertsetzung von metallurgischen Schlacken: Wertmetall/(Phosphor) rückgewinnung und Herstellung einer Bindemittelkomponente
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Schlacken sind der Hauptnebenstrom des Stahlherstellungsprozesses. Obwohl sie als Rückstände oder Nebenprodukte betrachtet werden, enthalten sie oft noch große Mengen an wertvollen Elementen wie Fe, Mn, Cr und P, meist in oxidischem Zustand, zusammen mit einer Ca-Mg-Al-Si-Matrix.

Verwendung von Eisenhüttenschlacken als zirkuläre Rohstoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Schlacken aus der Produktion von Eisen und Stahl sind ein echter Multifunktionswerkstoff. Die Anwendungsgebiete reichen vom Einsatz im Straßen- und Betonbau über die Substitution von Zement bis hin zur Nutzung als Düngemittel. Neben den schon bestehenden Verwendungsgebieten von stahlwerksschlacken wird gemeinsam von Industrie und Wissenschaft an neuen, hochwertigen Anwendungen geforscht.

Erfahrungen aus Projekten der Mono-Klärschlammverbrennung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2023)
Die Verbrennung von Klärschlamm in Monoverbrennungsanlagen stellt bestimmte Ansprüche an die Verbrennungstechnologie sowie die Einrichtung der zugehörenden weiteren Verfahrensschritte. Vorgestellt werden Prinzip, Randbedingungen und zugehörende Verfahrensschritte bei der Wirbelschichttechnik als Kernbereich der Verbrennung.

Brennstoffemissionshandelsgesetz und energieabgabenrechtliche Aspekte bei der Klärschlammverbrennung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Im Energierecht gibt es zunehmend Vorgaben, die über ökonomische Belastungen oder Begünstigungen wirtschaftliche Anreize für bestimmte Tätigkeiten setzen. Die verschiedenen Vorgaben werden im Kontext der Klärschlammverbrennung vorgestellt.

Dezentrale thermische Klärschlammverwertung mit Aschemodifikation für ein regionales P-Recycling
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Flexible, an den konkreten regionalen Bedingungen orientierte dezentrale Recycling- und Verwertungsprozesse, die die gesamte Kette vom Klärschlammanfall bis zum Absatz daraus erzeugter Produkte umfassen, sind ein vielversprechender Ansatz. Die Partner des Verbundprojekts DreiSATS entwickeln und erproben vor diesem Hintergrund ein neuartiges Konzept, das im ersten Prozessschritt auf die dezentrale Verbrennung von Klärschlämmen mit der patentierten Staubfeuerung der Fa. Carbotechnik setzt.

PFAS im Altlastenbereich – Erfahrungen aus Europa und Österreich
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine Gruppe synthetischer, persistenter organischer Schadstoffe, die aufgrund ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten und ihrer stofflichen Eigenschaften ubiquitär in der Umwelt vorkommen. In den vergangenen beiden Jahrzehnten wurden in Europa zahlreiche PFAS-Verunreinigungen in Böden und Gewässern identifiziert. Zu den wichtigsten Eintragsquellen zählen die PFAS-produzierende Industrie, die Ausbringung von Reststoffen der Abwassereinigung, die Verwendung PFAS-hältiger Feuerlöschschäume, sowie diffuse atmosphärische Deposition. In Österreich wurden in jüngster Zeit mehrere Monitoring-Programme und Studien zu der Thematik durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse wurden in der Folge zwei Fälle im Detail untersucht, bei denen es durch die Verwendung von Löschschäumen zu weitreichenden Grundwasserverunreinigungen gekommen ist.

Abfallart-Zuordnung von Schlacken aus der Siedlungsabfallverbrennung nach ihrer Aufbereitung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2022)
Bei der Verbrennung von Siedlungsabfällen in Hausmüllverbrennungsanlagen (HMV-Anlagen) fallen verschiedene Reststoffe an, u.a. Aschen, die häufig als Schlacken oder aufgrund ihrer Herkunft auch als HMV-Schlacken bezeichnet werden.

In die Zukunft gerichtete Klärschlammbehandlung und -verwertung in der Metropole Ruhr
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Die zukünftigen Anforderungen an die CO2-Reduzierung und die Phosphorrückgewinnung bei der Klärschlammentsorgung stellen die Kläranlagenbetreiber vor Herausforderungen. Mit der weltweit größten solarthermischen Klärschlammtrocknung und einer großtechnischen Demonstrationsanlage zum Phosphorrecycling aus Klärschlammaschen werden dazu in Bottrop innovative Lösungen angegangen.

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