Software-Tool zur Bewertung der Nachsorgekosten von Deponien
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Die Nachsorgedauer von Deponien geht zum Teil weit ĂŒber die Ablagerungsphase hinaus. In Österreich sind die Betreiber so lange fĂŒr die Deponie verantwortlich, bis die zustĂ€ndige Behörde entscheidet, dass keine Nachsorgemaßnahmen mehr erforderlich sind um UmweltgefĂ€hrdungen auszuschließen. Die entsprechenden finanziellen RĂŒcklagen sind je nach Deponietyp und abgelagerten AbfĂ€llen fĂŒr ZeitrĂ€ume zwischen 5 (Bodenaushubdeponien) bis 40 Jahren (ehemalige HausmĂŒlldeponien) zu bilden. Da die tatsĂ€chliche Nachsorgedauer (vor allem von ehemaligen HausmĂŒlldeponien) deutlich lĂ€nger sein kann als der gesetzliche vorgeschriebene Zeitraum fĂŒr die Sicherstellungsberechnung, besteht das Risiko einer Unterfinanzierung der Deponienachsorge.

Grundlagen fĂŒr die Verrechnung von Littering-Beseitigungskosten an die Hersteller
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Die EU verschiebt im Rahmen der Einwegkunststoff-Richtlinie unter dem Begriff der erweiterten Herstellerverantwortung die Verantwortung fĂŒr das Sammeln und Entsorgen von bestimmten Einwegkunststoffprodukten auf die Hersteller. Bisher durchgefĂŒhrte Littering-Studien sind begrenzt und die unterschiedliche Methodik macht die Vergleichbarkeit der Ergebnisse schwierig. Die Aufgabenstellung des vorliegenden Projektes ist es, eine methodische Grundlage fĂŒr die Verrechnung von StreumĂŒll- Beseitigungskosten an Herstellervertreter zu schaffen. Relevante KenngrĂ¶ĂŸen fĂŒr die Berechnung der ERP-KostenersĂ€tze sind StĂŒckzahlen, Produktionszeit sowie Kosten fĂŒr Sammlung, Transport und Beseitigung.

Circular by Design (CbD) - Ressourcenwende ĂŒber nachhaltiges Produktdesign am Fallbeispiel KĂŒhl-/GefriergerĂ€te
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Um zukĂŒnftig eine stabile Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen, bedarf es dringend eines Umdenkens in der Rohstoffnutzung und beim lebenszyklusweiten Stoffstrommanagement. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise nur 14 Prozent der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe aus Schrott gewonnen, bei Recyclingkosten von ĂŒber 50 Milliarden Euro. FĂŒr Metalle wie Aluminium, Stahl oder Kupfer, die sich in vielen KonsumgĂŒtern befinden, lag der Anteil an SekundĂ€rrohstoffen bei der Gesamtproduktion in Deutschland im Jahr 2016 gerade einmal bei 40 Prozent (EuropĂ€ische Kommission, 2016). Eine wesentliche Ursache dafĂŒr ist, dass bei der Herstellung bzw. Neukreation von Produkten (Produktdesign) die Kreislauf- und RecyclingfĂ€higkeit am Lebenszyklusende (EoL) bisher kaum mitgedacht wird. Hier setzt das Projekt „Circular by Design“ an, um an einem konkreten Haushaltsprodukt zu zeigen, welche Materialeffizienzpotenziale im Hinblick auf die RĂŒckgewinnung der enthaltenen Rohstoffe, sowohl bezĂŒglich des konstruktiven Produktdesigns als auch der Materialauswahl, vorhanden sind.

DEPONIEPLANUNG IN SÜDOSTEUROPA
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Der Ausbau neuer Deponien in SĂŒdosteuropa geschieht meist im Rahmen von Fördermaßnahmen, wobei entweder ein großer Teil der Investitionskosten ĂŒbernommen wird oder ein zins-gĂŒnstiger Kredit vergeben wird. Teilweise gibt es auch Förderungen, die sowohl eine gewisse KostenĂŒbernahmen fĂŒr Investitionen als auch zinsgĂŒnstige Kredite beinhalten.

Pay-as-you-throw (PAYT) – Verursacherbezogene AbfallgebĂŒhrensysteme in der kommunalen Abfallwirtschaft: Best Practice-Beispiel Landkreis Aschaffenburg
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2017)
Verursacherbezogene AbfallgebĂŒhrensysteme wie „Pay-as-you-throw“ (PAYT-Systeme) sind ein ökonomisches Instrument zur Anwendung des Verursacherprinzips, wobei sich die Höhe der EntsorgungsgebĂŒhr fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nach dem zur Entsorgung ĂŒberlassenen Aufkommens an Restabfall, Bioabfall und SperrmĂŒll richtet. Bei Vorhandensein einer gut ausgebauten Infrastruktur zur getrennten Erfassung und in Verbindung mit einem hohen öffentlichen Bewusstsein können damit hohe Wertstoff-Erfassungsquoten realisiert werden. Allerdings muss die Kommune fĂŒr Einrichtung und Betrieb von PAYT-Systemen in erheblichem Umfang in Vorleistung gehen. Weitere Autoren: Styles, David; Galvez-Martos, Jose

Neues Abfallwirtschaftskonzept Kassel – Stoffstromverlagerung BioabfĂ€lle
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Optimierungen der Abfallwirtschaft sind durch attraktive Serviceleistungen und nachvollziehbare Preisgestaltungen möglich.

Versicherungsschutz fĂŒr Abfallbehandlungsanlagen - In Zukunft unbezahlbar?
© IWARU, FH MĂŒnster (2/2015)
VersicherungsvertrĂ€ge fĂŒr Anlagen zur Abfallbehandlung oder fĂŒr Betreiber von Abfallbehandlungsanlagen gibt es sehr viele. Die meisten VersicherungsvertrĂ€ge, seien es Maschinenversicherungen, Haftpflicht- oder Rechtsschutzversicherungen, sind problemlos zu guten Bedingungen und zu bezahlbaren PrĂ€mien abschließbar.

In-situ Aerobisierung: Erfolgsnachweis nach 5 Jahren DeponiebelĂŒftung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2014)
Emissionen, die aus in der Stilllegungsphase befindlichen Siedlungsabfalldeponien und Altablagerungen in die Umwelt gelangen, werden maßgeblich durch den Gehalt und die StabilitĂ€t der organischen Substanz des abgelagerten Abfalls und durch die im Deponiekörper vorherrschenden Milieubedingungen bestimmt. Eine Möglichkeit zur Minimierung dieser Emissionen und zur Stabilisierung der verbliebenen Restorganik stellt die In-Situ Aerobisierung dar. In diesem Artikel werden kurz die wesentlichsten Erkenntnisse betreff VerĂ€nderung des abgelagerten Feststoffes nach fĂŒnf Jahren DeponiebelĂŒftung einer der ersten großtechnischen In-situ Stabilisierung einer Siedlungsabfalldeponie in Österreich dargestellt und mit den begleitenden Laboruntersuchungen des Abfallmaterials verglichen.

Moderner Ablasshandel oder Produktverantwortung – Wie kommen wir zum Wertstoffgesetz
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (9/2014)
Wir befinden uns in einer Zeit, die einerseits seit 5 Jahren durch Stillstand und festgefahrene Diskussionen geprĂ€gt ist, andererseits die Dualen Systeme an den Abgrund gefĂŒhrt hat. Die Diskussion der vergangenen Wochen und Monaten ĂŒber immer grĂ¶ĂŸere FinanzierungslĂŒcken im Dualen System hat gezeigt, dass sich das privat organisierte System ĂŒberlebt hat.

Brauchen wir demnĂ€chst Hartz IV fĂŒr die Abfallwirtschaft?
© TK Verlag - Fachverlag fĂŒr Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Mit dem Begriff Hartz IV assoziieren wohl die meisten BundesbĂŒrger nicht viel Gutes. Dabei hatte doch alles so verheißungsvoll angefangen:

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