Entsorgung von Abf√§llen mit k√ľnstlichen Mineralfasern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
K√ľnstliche Mineralfasern (KMF), auch als Glaswolle, Steinwolle oder Mineralwolle bekannt, k√∂nnen lungeng√§ngige Fasern freisetzen. Aufgrund der damit einhergehenden Gesundheitsgef√§hrdung gelten f√ľr den Umgang mit KMF und die Entsorgung von Abf√§llen strenge Anforderungen.

Membranbioreaktor zur Reinigung von Oberflächenwasser eines Abfallbehandlungsbetriebs
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Bei Abfallbehandlungsbetrieben ist Niederschlagswasser aufgrund der Lagerung von Abf√§llen im Freien im Regelfall organisch und anorganisch erheblich belastet. Nach dem Stand der Technik ist anthropogen verunreinigtes Niederschlagswasser vor der Direkteinleitung zu reinigen. Die stark schwankenden Quantit√§ten und Qualit√§ten des Oberfl√§chenwassers stellen jedoch hohe Anforderungen an die Reinigungstechnologie. In Membranbioreaktoren (MBR) wird biologische Abwasserreinigung mit Membrantechnik zum vollst√§ndigen R√ľckhalt von Biomasse und Partikeln kombiniert. Am Standort des Abfallbehandlungsbetriebes wurde dieses Verfahren zun√§chst pilotiert und anschlie√üend wurde darauf aufbauend die Gro√üanlage wasserrechtlich bewilligt, errichtet und in Betrieb genommen. Die Grenzwerte f√ľr die Direkteinleitung werden seit Beginn stets gleichbleibend stabil eingehalten. Selbst l√§ngere Zeiten ohne Durchsatz in Folge von Trockenperioden, die kalte Winterperiode oder pl√∂tzliche hohe hydraulische Belastungsst√∂√üe zeigen weder auf die biologische Reinigungsleistung noch auf die Permeabilit√§t der Membran negative Auswirkungen.

√Ėkonomische und √∂kologische Bewertung des Deponier√ľckbaus: Fallbeispiele aus Brandenburg
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Im gegenst√§ndlichen Beitrag wird das Online-Werkzeug OnToL zur √∂kologischen und √∂konomischen Bewertung von Deponier√ľckbauprojekten vorgestellt und die Anwendung zur Bestimmung des Ressourcenpotentials von Altdeponien anhand von zwei Fallbeispielen in Brandenburg illustriert. Die Bewertung der beiden Deponien im Berliner Umland ergibt in Bezug auf das Treibhauspotential Einsparungen gegen√ľber dem Status quo im Ausma√ü von 0,19 bzw. 0,15 Mg CO2-√Ąqu./Mg Abfall. Ein positiver Projektbarwert (50 ‚ā¨/Mg Abfall) ergibt sich jedoch nur f√ľr eine der beiden Altdeponien. Ein wesentlicher Faktor f√ľr die Wirtschaftlichkeit dieses R√ľckbauprojektes ist der hohe Grundst√ľckspreis am Standort (250 Euro pro m¬≤) in Verbindung mit der vorteilhaften Deponiegeometrie (hohes Fl√§che-zu-Volumen-Verh√§ltnis), der zu hohen Erl√∂sen durch die Fl√§chenr√ľckgewinnung f√ľhrt. Dementsprechend stellt diese Deponie eine Ressource dar, die unter den derzeitigen wirtschaftlichen Randbedingungen genutzt werden kann. Insgesamt erm√∂glicht das Online-Werkzeug eine schnelle und einheitlichen Bewertung als Grundlage zur Identifikation und Entwicklung vielversprechender Deponier√ľckbauprojekte.

Aktives Vorbeugen von Bränden durch beschädigte Akkus in der Ersatzbrennstoffproduktion mit dem Lindner Feuer-Präventionssystem
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Eines der aktuellsten Probleme in der Aufbereitung von Abf√§llen zu Ersatzbrennstoffen (EBS) ist das hohe Brandrisiko, gr√∂√ütenteils bedingt durch die st√§ndig steigende Anzahl an Lithiumbatterien im Restm√ľll. Werden diese besch√§digt, kann eine chemische Reaktion in Gang gesetzt werden, welche zu enorm hohen Temperaturen f√ľhrt. Dieser Umstand kann einerseits zu schweren Besch√§digungen der Anlage und schlimmstenfalls zu einem Gro√übrand f√ľhren. Um diese Gefahrenquellen zu minimieren, erkennt das Lindner FPS (Feuer-Pr√§ventionssystem) √ľberhitzte Partikel im Materialstrom, k√ľhlt diese auf ein ungef√§hrliches Niveau oder erm√∂glicht die sichere manuelle Entnahme von nicht k√ľhlbaren Objekten.

Anlagensicherheit von Biogas-/Anearobanlagen mit beispielhafter MSR/PLT
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
In einer Studie f√ľr das Umweltbundesamt in Dessau wurden von der Ingenieurgruppe RUK GmbH Muster von Verfahrensflie√üschemata und Rohrleitungs- und Instrumentenflie√üschemata (R- und I-Flie√üschemata) f√ľr Biogaserzeugungsanlagen getrennt nach Anlagen f√ľr besondere Einsatzstoffe nach Technische Regel f√ľr Anlagensicherheit (TRAS) 120 (im Folgenden als Typ B bezeichnet) und den anderen der TRAS 120 unterliegenden Anlagen (im Folgenden als Typ A bezeichnet) erstellt. Hierzu sei auf die Literatur verwiesen.

Vertiefende Ursachenermittlung zu Brandereignissen in der österreichischen Abfall-, Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die √∂sterreichische Abfall-, Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft (AbER) steht in den letzten Jahren vor der zunehmend gr√∂√üer werdenden Herausforderung rasant steigender Brandstatistiken. In diesem Beitrag werden 559 Brandereignisse aus √∂sterreichischen AbER-Unternehmen der letzten zw√∂lf Jahre (2007‚Äď2019) untersucht.

Verbrennung britischer Abfälle
© Rhombos Verlag (12/2019)
Zur thermischen Entsorgung von britischem Haus- und Gewerbem√ľll in Kontinentaleuropa liegt eine √∂kologische Bewertung vor

Aktuelle Fragestellungen zum Deponiebetrieb aus Sicht des Landes Baden-W√ľrttemberg
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2018)
Entsorgungssicherheit Freigegebene Abfälle Grenzwertige Abfälle Nachsorge und Entlassung aus …

Deponiewirtschaft heute und morgen ‚Äď Potenziale, Problemfelder und Chancen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In den meisten Bundesl√§ndern besteht zumindest heute schon regionaler Deponiebedarf. Wenn zeitnah keine neuen Deponien hinzukommen, n√§hern sich einige Bundesl√§nder sehr schnell dem Entsorgungsnotstand. Angesichts des gewaltigen j√§hrlichen Massenstroms an mineralischen Abf√§llen w√ľrde eine Teilverschiebung in Folge von Rechts√§nderungen sehr schnell zum Entsorgungsnotstand in einigen Bundesl√§ndern f√ľhren. Vermeidbar w√§re dies nur, wenn nach heutigem Wissensstand bundesweit rund 50 Mio. m3 j√§hrlich neue Deponiekapazit√§t geschaffen w√ľrde. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Bundesl√§ndern und den jeweiligen Deponieklassen zu ber√ľcksichtigen. Vielfach ist die Datenlage in den Bundesl√§ndern unklar, zumindest aber nicht eindeutig und muss verbessert werden. Einige Bedarfsgutachten liegen inzwischen vor oder sind beauftragt.

Der sichere Wertstoffhof ‚Äď Vertiefte Erhebung von Unf√§llen und Erarbeitung einer Bewertungsmatrix zur Vergabe eines G√ľtesiegels (Projektvorstellung)
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Das im Folgenden beschriebene Projekt ‚ÄěVertiefte Erhebung von Unf√§llen und Erarbeitung einer Bewertungsmatrix zur Vergabe eines G√ľtesiegels‚Äú ‚Äď ist Teil der Qualit√§tsoffensive Wertstoffhof 2020 der ia GmbH und ihrer Partner. In Verbindung mit der erneut vom Bayerischen Staatsministerium f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz begleiteten Vertiefung des Projektes ‚ÄěWertstoffhof 2020‚Äú werden alte wie neue Abl√§ufe am Wertstoffhof in breiter Fachkenntnis diskutiert. Aufraggeber des Projektes ist die Kommunale Unfallversicherung Bayern/Bayerische Landesunfallkasse. Zielgruppe sind die Betreiber und Errichter von kommunalen Wertstoffh√∂fen in Bayern mit wohl weit √ľber 5.000 Besch√§ftigten.

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