Umsetzung der Ressourcenschutzstrategie in Hessen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Recycling
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Bereits 1972 wies der Club of Rome in seinem Bericht ‚ÄěDie Grenzen des Wachstums‚Äú [1] auf die Notwendigkeit hin, die wirtschaftliche Entwicklung nicht auf Kosten, sondern im Einklang mit den √Ėkosystemen zu gestalten. Leider hat die Menschheit dieses Problem bislang noch nicht in den Griff bekommen.

Strategien zur Vermeidung von Mikroplastikemissionen der Kunststoffindustrie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Kunststoff in der Umwelt nimmt aktuell eine zentrale Stellung im gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Im Rahmen einer Befragung von rund 100 Stakeholdern wurden die Bedeutung von Mikroplastikemissionen der Kunststoffindustrie konkretisiert sowie Treiber, Hemmnisse und geeignete Gegenmaßnahmen ausdifferenziert.

Sicherung ausreichender Deponiekapazit√§ten in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Sp√§testens seit 2015 zeichnete sich auch in Baden-W√ľrttemberg eine zunehmende Verknappung der Deponiekapazit√§ten ab. Daher erarbeitete das Land in Zusammenarbeit mit den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern und den kommunalen Spitzenverb√§nden eine landesweite Gesamtbetrachtung der Deponiesituation, um ausreichende Deponiekapazit√§ten f√ľr Baden-W√ľrttemberg sicherzustellen.

Zur Überwachung der Entsorgung von Gewerbeabfällen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Mit der novellierten Gewerbeabfallverordnung wurden weitere rechtliche Grundlagen f√ľr die getrennte Erfassung von Abf√§llen und die St√§rkung der stofflichen Verwertung geschaffen. Die auf den ersten Blick klaren rechtlichen Anforderungen treffen in der Praxis auf vielf√§ltige Herausforderungen. Aus der Perspektive einer Abfallbeh√∂rde werden mit der Umsetzung verbundene Aufgaben, Fragen und Herangehensweisen dargestellt.

Circular economy am Beispiel von Phosphor aus Klärschlämmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Phosphor ist in seinem Vorkommen limitiert, allerdings f√ľr die Sicherstellung der Nahrungsmittelerzeugung lebensnotwendig. Mit der Novellierung der Kl√§rschlammverordnung wird ab 2029 die Phosphorr√ľckgewinnung aus dem Abwasserpfad gesetzlich gefordert. Aufkl√§rungs- und Entwicklungsarbeit zu den Methoden der R√ľckgewinnung und zur Vermarktung der Produkte ist notwendig.

Von Klärschlammasche zu Produkten in Chemieparks
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Die Monodeponierung der phosphatreichen Kl√§rschammaschen entspricht nicht dem Kreislaufgedanken und stellt h√∂chstens eine √úbergangsl√∂sung dar. Durch Stationierung von Recyclinganlagen in Chemieparks k√∂nnen √∂konomische und -logische Symbiosen geschlossen sowie qualitative Produkte mit hoher Marktnachfrage hergestellt werden. Hier√ľber wird berichtet.

BauKarussell: Social Urban Mining in Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft mbH
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Rund 70 % der √∂sterreichischen Abf√§lle sind Bauaktivit√§ten zuzuordnen und daher widmet sich auch das Abfallvermeidungsprogramm diesem Sektor. BauKarussell arbeitet seit 2015 an der Integration von Kreislaufwirtschaft in den R√ľck-bau und zielt mit Social Urban Mining auf Wiederverwendung und hochwertige stoffliche Verwertung von Bauteilen und Baumaterialen ab. In der Planung werden die Potentiale geortet und in der operativen Phase werden die ausgew√§hlten Bauteile von sozialwirtschaftlichen Partnern f√ľr die Verwendung oder Verwertung bereitgestellt. Mit dem Bauherrn Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG) wurde im Projekt MedUni Campus Mariannengasse Social Urban Mining umgesetzt. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 wurden insgesamt 42.384 kg Bauteile (bzw. 1.106 Einheiten) in die Wiederverwendung gebracht.

Papier in der Abfallwirtschaft - Reines Recyclingprodukt oder auch ernstzunehmender Kunststoffersatz
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Papierprodukte erfreuen sich wachsender Akzeptanz, denn in der Papierindustrie hat sich in den vergangenen Jahren viel weiterentwickelt. Tats√§chlich ist Papier eines der nachhaltigsten Produkte. in Europa gibt es einen deutlichen Nettozuwachs des Rohstoffs Holz, Papier kann in kurzen Kreisl√§ufen sehr gut recycelt werden, ist im Bereich der Kompostierung (Biom√ľll) ein positiver Beitrag, wird durch laufende Innovation vielen Plastikprodukten den Rang ablaufen und hilft uns so, unabh√§ngiger von Erd√∂l zu werden. Schlie√ülich hat die Papierindustrie eine Vorreiterrolle in Bezug auf CO2-neutrale Produktion.

Mechanische Aufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien in Abhängigkeit der Demontagetiefe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Aufkommen von verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien stellt ein wachsendes globales Problem dar. Speziell die Batteriesysteme aus automobilen Anwendungen k√∂nnen Dimensionen von mehreren hundert Kilogramm erreichen. Die Speichersysteme stellen nicht nur eine wichtige Quelle von sekund√§ren Rohstoffen dar, sondern bergen auch ein hohes Gefahrenpotential. Damit stellt das Recycling dieses in der Menge sukzessiv zunehmenden Abfallstroms eine komplexe Aufgabe dar. Ein h√§ufig eingesetzter erster Schritt im Recycling ist das manuelle Demontieren der Speichersysteme bis auf Modul- oder Zellebene. Die folgende Abhandlung ver-gleicht den Aufwand der mechanischen Aufbereitung mehrere Batteriesysteme in Abh√§ngigkeit der Demontagetiefe und die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile. Daf√ľr wurden verschiedene Batteriesysteme manuell demontiert und sowohl die Zeiten als auch die damit gewinnbaren Materialmengen bestimmt. Dar√ľber hinaus wurden Batteriezellen und die Modulperipherie separat zerkleinert, klassiert und sortiert, um den Aufwand und Trennerfolg einer mechanischen Aufbereitung zu bestimmen.

Weniger M√ľll f√ľr‚Äės Lebensg`f√ľhl: Abfallvermeidungsprojekt in Schladming
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Im Projekt "Weniger M√ľll f√ľrs Lebens'gf√ľhl" werden Ma√ünahmen zur Abfallvermeidung und zur Optimierung bzw. Entlastung des Abfallwirtschaftsystems in der Stadtgemeinde Schladming umgesetzt. Die Schwerpunktbereiche sind Tourismus, Veranstaltungen sowie Schulen und Kinderg√§rten. Neben den Schwerpunktbereichen werden Ma√ünahmen im direkten Wirkungsbereich der Gemeinde unterst√ľtzt. Hierzu z√§hlen Beschaffungsvorg√§nge der Gemeinde und die Verbesserung zur Abfalltrennung im √∂ffentlichen Raum. Die Einbindung von lokalen Akteuren und der Bev√∂lkerung ist ein wichtiger Bestandteil und Erfolgsfaktor des Projekts. "Weniger M√ľll f√ľrs Lebens'gf√ľhl" wird im Konsortium von √ĖGUT, AQA und pulswerk in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde umgesetzt. Das Projekt wird von der Coke Foundation gef√∂rdert und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angesetzt (2019-2021).

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