Stand und Perspektiven des chemischen Recyclings
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Kunststoffe sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und unserer Wirtschaft, in allen Lebensbereichen vertreten und häufig nur schwer zu ersetzen. Wenn sie zu Abfällen werden, müssen sie jedoch sachgerecht behandelt und möglichst hochwertig verwertet werden. In diesem Zusammenhang wird neben dem werkstofflichen auch immer häufiger das chemische Recycling diskutiert, dem sowohl die Möglichkeit der Ausschleusung von Schadstoffen als auch das Potenzial des Einsatzes schwierig werkstofflich recyclebarer oder stark verschmutzter Abfälle zugesprochen wird. In wieweit diese Technologien im Vergleich zur energetischen und werkstofflichen Verwertung ökologisch vorteilhaft sind, ist noch nicht abschließend geklärt.

Perspektiven fĂĽr das chemische Recycling aus Sicht der MVV
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Die thermische Abfallbehandlung als Kerngeschäft der MVV ist in der Verwertung von nicht-recycelbaren Abfällen und als Schadstoffsenke unverzichtbar. Die Rolle der thermischen Abfallbehandlung kann und muss sich jedoch zu einem vollständigen Mitglied des Stoffkreislaufs entwickeln. Das chemische Recycling stellt dabei eine Schlüsseltechnologie zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft dar und bietet das Potenzial, das mechanische Recycling als weitere Recyclingtechnologie zu ergänzen.

Verfahrenstechnische Weiterentwicklung der MBA SĂĽdniedersachsen
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Unter Nutzung der vorhandenen verfahrenstechnischen Struktur der mechanischen Aufbereitung wird die Behandlung der biologischen Feinfraktion aus dem Restmüll von einer Nassvergärung in eine Trockenfermentation überführt. Zielsetzung ist es, die Behandlungskosten durch eine Umstellung der relativ aufwendigen und kostenintensivenbiologischen Behandlung der Feinfraktion mittels der bisherigen Nassvergärung zu reduzieren und auf einem stabilen Niveau zu halten. In diesem Zusammenhang wird dieabfallwirtschaftliche Zusammenarbeit im Verbandsgebiet bis zum 31.12.2046 verlängert. Nach Beschlussfassung durch die politischen Gremien und abgeschlossenem Vergabeverfahren findet nunmehr die bauliche Realisierung des Vorhabens statt.

Perspektiven des Abfallmarkts vor dem Hintergrund der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftspakets
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Die Autoren betrachten zunächst, wie sich die output basierte Berechnungsmethode auf die Recyclingquoten in Deutschland auswirkt. Anschließend wird das Abfallaufkommender Stoffströme Verpackungen, Bioabfälle und Siedlungsabfälle für das Jahr 2035 abgeschätzt und Kapazitätslücken für die Verwertung aufgezeigt. Im Ergebnis wird das Erreichen der ambitionierten Recyclingquoten der EU für Deutschland sowohl bei den Siedlungsabfällen als auch bei den Verpackungen durch die neuen Berechnungsmethoden eine Herausforderung. Weiter ergeben sich gerade im Bereich der hochwertigen Verwertung von Bioabfällen durch Vergärung deutliche Kapazitätslücken.

Chemisches Recycling von Kunststoffabfällen: Neue Chancen für die Kreislaufwirtschaft
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Die thermische Abfallverwertung hat unbestrittene Vorteile bei der Behandlung von nicht recyclebaren Abfallgemischen und einen festen Platz in der Kreislaufwirtschaft. Aber die Rahmenbedingungen für die Abfallwirtschaft wie für die Industrie ändern sich derzeit rasant, insbesondere für die Erzeugung, die Nutzung und die Entsorgung von Kunststoffen. EEW als größter thermischer Verwerter in Deutschland stellt sich der Verantwortung, mehr für den Klimaschutz zu leisten. Neben der Abscheidung und der Nutzung von CO2 arbeiten wir an Konzepten Kunststoffe als maßgeblichen Verursacher unseres fossilen CO2-Abdruckes vor der Verbrennung auszusortieren und diese einer nachhaltigen Verwertung zuzuführen.

Chancen des chemischen Kunststoffrecyclings aus Sicht der Rohstoffwirtschaft – Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Situation
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Der „European Green Deal“ stellt Politik und Wirtschaft vor eine ambitionierte Zukunftsagenda, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. So sollen im Bereich der CO2-Emmissionen bis 2030 erhebliche Einsparungspotenziale gehoben und realisiert werden. Aufgrund des vergleichsweise hohen CO2-Ausstoßes ist hier speziell Deutschland gefordert.

SMART RECYCLING FACTORY – POHLSCHE HEIDE – Vom aktiven Deponiestandort zum regionalen Kompetenz- und Innovationszentrum für Recycling und Kreislaufwirtschaft
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Mit dem Ansatz der avisierten SMART RECYCLING FACTORY – POHLSCHE HEIDE soll der aktive Deponiestandort Pohlsche Heide im Laufe der nächsten Jahre in mehreren Schritten zu einem überregionalen Innovationsstandort für Recycling und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt werden.

Perspektiven fĂĽr das chemische Recycling aus Sicht der Veolia
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Chemisches Recycling von Kunststoffen wird aktuell sehr kontrovers diskutiert. Von „praktikablem Lösungsansatz" bis „gefährlicher Irrweg" reichen die vorschnellen Urteile.

PreZero – Kreislaufwirtschaft neu gedacht
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Als international tätiger Umweltdienstleister mit rund 30.000 Mitarbeitern an über 430 Standorten in Europa und Nordamerika bündelt PreZero mit der Entsorgung und Sortierung von Abfällen, der Aufbereitung sowie dem Recycling alle Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette unter einem Dach.

Herstellung und Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen nach MaĂźgabe der neuen Ersatzbaustoffverordnung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Die neue Ersatzbaustoffverordnung regelt erstmals bundeseinheitlich die Herstellung und Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken. Durch diese Regelungen können mineralische Ersatzbaustoffe zukünftig einfach und rechtssicher verwendet werden.

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