Waste to Chemicals – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Unter den Begriffen „Waste to Chemicals“ bzw. „chemisches Recycling“ wird in der Abfallwirtschaft die rohstoffliche Verwertung vor allem von Kunststoffabfällen verstanden. In den Prozessketten der chemischen Industrie werden durch die rohstoffliche Verwertung von Altkunststoffen wieder Neuwarenqualitäten erzeugt.

Wie gelingt Kreislaufwirtschaft? MaĂźnahmen zur Erzielung optimaler Ergebnisse
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Durch das große Interesse am Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz rückt dieser Tage auch die deutsche Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Berichterstattung wird dabei kritischer: Vor allem vermeintlich irreführende Quoten und die Sinnhaftigkeit des Im- und Exports von Abfällen werden hinterfragt. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wo derzeit noch Probleme bei der Schließung von Rohstoffkreisläufen liegen. Am Beispiel verschiedener nationaler und europäischer Umweltgesetze wird dargelegt, welche Steine derzeit noch auf dem Weg in Richtung einer echten Kreislaufwirtschaft liegen und welche Maßnahmen nötig sind, um diese Steine aus dem Weg zu räumen.

Kohlenstoff im Kreislauf – Vision und Wirklichkeit
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die deutsche Chemie- und Kunststoffindustrie ist bislang vollständig bis überwiegend von Primärrohstoffen abhängig. Künftig wird es darauf ankommen, die Energieversorgung von der Stoffversorgung insbesondere mit Kohlenstoff zu trennen. Während die Energieversorgung dekarbonisiert werden muss, wird es bei der Stoffversorgung um Rekarbonisierung – die technische Kreislaufführung von Kohlenstoff – gehen. Hierzu kann die Nutzung von CO2 als Rohstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Welche Gegebenheiten dabei zu beachten sind und wie bereits verfügbare Technologien ökobilanziell zu bewerten sind, wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Hochlegierter Stahl - Forscher untersuchen die RĂĽckgewinnung von Metallen aus den Oxiden metallurgischer Schlacken
© Rhombos Verlag (12/2018)
Die Ausweitung von erneuerbaren Energien und der Elektromobilität sowie von Geräten der modernen Kommunikations- und Informationstechnik führt zu einem steigenden Bedarf an wirtschaftsstrategischen Rohstoffen. Da die betreffenden Rohstoffmärkte zu einem nicht unerheblichen Teil oligopolistisch bis monopolistisch strukturiert sind, ist längerfristig damit zu rechnen, dass die davon abhängigen Wirtschaftszweige latent krisenanfällig sein werden.

Recycling von Kunststoffen aus EAG bei gleichzeitiger Eliminierung von Schadstoffen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Kreative Recyclingtechnologien sind in der Lage, Kunststoffe mit Flammschutzmitteln von solchen ohne zu trennen und somit REACH- und RoHS-konforme Sekundärrohstoffe herzustellen, die in neuen elektronischen Anwendungen eingesetzt werden können. Die größte Gefahr für eine erfolgreiche Entwicklung dieser Recyclingbranche stellt der rechtliche Rahmen dar. In dem Moment, in dem dieses Papier geschrieben wird, wird im Rahmen der POP-Verordnung ein neuer Vorschlag formuliert, der das Potenzial hat, diese neue Industrie zu stoppen.

Anforderungen an das chemische Recycling von Faserverbundkunststoffen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Der Einsatz von Faserverbundkunststoffen als Leichtbaumaterialien stellt die Recyclingindustrie vor neue Herausforderungen. Neben dem einzigen industriell genutzten Verfahren der Pyrolyse, welches für carbonfaserverstärkte Kunststoffe angewendet wird, werden zunehmend auch die chemischen Verfahren verstärkt betrachtet.

Stand und Entwicklung der globalen Recyclingwirtschaft – Zukünftige Auswirkungen auf Europa
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Europa ist ein rohstoffarmer, aber stark industrialisierter Kontinent. Die Europäische Union (EU) versucht seit mehreren Jahren, die Importabhängigkeit der Gemeinschaft bei bestimmten Rohstoffen zu reduzieren. Ein wesentliches legistisches Instrument stellt dabei das von der Europäischen Kommission ausgearbeitete „Kreislaufwirtschaftspaket“ dar, welches zum wesentlichen Ziel hat, Recyclingquoten bestimmter Abfallströme zu erhöhen und die bloße Deponierung von Abfällen in der EU drastisch zu verringern.

Recycling von Schleifkörnern aus Produktionsrückständen flexibler Schleifmittel
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Recycling of Coated Abrasives“ (ReCAb) wurde ein Recyclingprozess für Schleifkörner aus Produktionsabfällen flexibler Schleifmittel auf Unterlage (Schleifpapier) entwickelt.

Recycling and Recovery of Waste 4.0 - ReWaste4.0
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Im Rahmen der sechsten Ausschreibung für die K-Projekte des Kompetenzzentrum- Programms COMET wurden insgesamt 23 Anträge eingereicht. Gefördert werden acht neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 43 Mio. Euro von Bund, Ländern und beteiligten Organisationen.

Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die Einführung der Elektromobilität wird innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu einem signifikanten Anstieg von Altbatterien führen. Das Recycling dieser Traktionsbatterien, überwiegend Lithium-Ionen-Batterien, ist zurzeit eine große Herausforderung wegen des komplexen und von Hersteller zu Hersteller variierenden Batterieaufbaus, der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung und des hohen spezifischen Energieinhalts der Batterien.

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