Circularity by Design ‚Äď K√∂nnen tempor√§re Wohnformen nachhaltig gestaltet werden?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Umweltauswirkungen verschiedener Wirtschaftssektoren sind angesichts der drohenden Auswirkungen des Klimawandels in den Fokus ger√ľckt. Die Baubranche gilt als ein Sektor mit besonders gro√üen Auswirkungen: Nach Angaben der Europ√§ischen Kommission ist der Bau und die Nutzung von Geb√§uden in der EU f√ľr fast die H√§lfte aller gewonnenen Materialien und des Energieverbrauchs, sowie f√ľr etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs verantwortlich (European Commission 2014). Daher wurde der Bausektor im Aktionsplan f√ľr die Kreislaufwirtschaft als einer der vorrangigen Bereiche definiert (European Commission 2015). In diesem Konferenzbeitrag steht tempor√§res Wohnen, und damit ein Teilbereich des Bausektors im Mittelpunkt. Darunter versteht man die Bereitstellung von Unterk√ľnften f√ľr Menschen f√ľr einen bestimmten, zeitlich begrenzten Zeitraum an einem bestimmten Ort.

Recycling von Al-Schrotten mit hohem Organikanteil
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Beim Al-Recycling sind zwei grundlegende Verfahrensvarianten zu unterscheiden. Umschmelzwerke (Remelter) dienen der Produktion von Knetlegierungen durch Ein-satz wenig verunreinigter Schrotte. St√§rker kontaminierte Materialien, zu denen auch Al-Schrotte mit hohem Organikanteil z√§hlen, gelangen unter Verd√ľnnung mit Reinaluminium und Zusatz von Salzen in Schmelzh√ľtten (Refiner), wo Gusslegierungen hergestellt werden. Im Rahmen des Beitrags erfolgte die Erl√§uterung von industriell eingesetzten Verfahren zum Recycling von Al-Schrotten mit hohem Organikgehalt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Notwendigkeit von ausreichenden Industrieanlagen zum Schlie√üen der Kreisl√§ufe¬īeingegangen.

Finden unsere zuk√ľnftigen Stoffstr√∂me einen Markt?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das neue Kreislaufwirtschaftspaket der EC stellt eine wichtige Basis f√ľr die St√§rkung und Weiterentwicklung des Recyclings in Europa. In Ersatzbrennstoffherstellungsanlagen (EBS-Anlagen) werden Metallfraktionen standardgem√§√ü aussortiert und stellen eine wichtige Ressource f√ľr die Metallindustrie dar.

Aktion Biotonne Deutschland
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Die getrennte Erfassung und Verwertung von Bioabfall in privaten Haushalten kann die Kreislaufwirtschaft einen entscheidenden Schritt voranbringen. Voraussetzung ist ein engagiertes und diszipliniertes Sammelverhalten der B√ľrger, wozu vor allem √Ėffentlichkeitsarbeit motivieren muss und was die ‚ÄěBiotonnen-Kommunikation‚Äú zu einer K√∂nigsdisziplin in der Abfallwirtschaftskommunikation macht.

Biogaspark Gro√üenl√ľder: Biomethan- und D√ľngemittelerzeugung mittels Nass- und Trockenverg√§rung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2013)
Die Biothan GmbH ist eine Tochter der Rh√∂nEnergie Fulda GmbH, der Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH sowie der Stadt Fulda. Das Unternehmen wurde im Oktober 2009 mit Sitz in Fulda gegr√ľndet. Die Anlage befindet sich in der Gemeinde Gro√üenl√ľder (Ortsteil Kleinl√ľder) und wurde auf einem ehemaligen Milit√§rgel√§nde errichtet.

Gef√§hrliche Hinterlassenschaften: Tanklager-R√ľckbau erforderte umfangreiche Sicherheitsma√ünahmen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2012)
Der R√ľckbau eines Tanklagers auf dem Gel√§nde eines ehemaligen DDR-Gaskombinates in Schwarze Pumpe war eine gro√üe Herausforderung. Bei dieser Altlast handelte es sich um gesch√§tzte 20.000 Tonnen Produktionsabf√§lle, die teilweise leicht entz√ľndlich und daher unter besonderen Sicherheitsaspekten zu handhaben waren. Lobbe Industrieservice hat hier im beh√∂rdlichen Auftrag rund 40.000 Kubikmeter Tankvolumen beseitigt und alle R√ľckst√§nde entsorgt ‚Äď und das binnen eines Jahres.

bifa-Text Nr. 55: Wertstoffhöfe, Gelber Sack und Wertstofftonne
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2011)
Eine √Ėkoeffizienz- und Akzeptanzanalyse f√ľr Bayern am Beispiel Zweckverband f√ľr Abfallwirtschaft Kempten

bifa-Text Nr. 54: Verbrauchsartikel im Krankenhaus: Kosten senken und Umwelt entlasten durch optimierten Einsatz
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2011)
Das bifa Umweltinstitut hat das neue XHOSPIpro-Beratungskonzept entwickelt und in vier Krankenh√§usern erprobt. Untersucht wurden M√∂glichkeiten, Verbrauchsartikel so einzusetzen, dass die Umwelt entlastet wird und die Kosten sinken. Insgesamt wurden 38 Analysen zu 18 Themenbereichen durchgef√ľhrt.

Mikroalgen: Nutzungspotenzial f√ľr W√§rme und CO2 in Abfallbehandlungsanlagen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (6/2011)
W√§rme und Kohlendioxid fallen bei nahezu allen Formen von Abfallbehandlung an. Insbesondere im Bereich der Bioabfallverwertung und der zentralen Nutzung von Deponiegas in BHKWs fehlen meist durchdachte Nutzungskonzepte zur Verwendung dieser Komponenten. Dadurch bleibt die anfallende Abw√§rme ungenutzt und klimasch√§dliches CO2 tritt ungehindert in die Atmosph√§re ein. Eine Nutzungsoption f√ľr beide Faktoren bietet der Betrieb einer Mikroalgenzuchtanlage in Kombination mit Abfallbehandlungsanlagen. Als aquatische Pflanzen ben√∂tigen Mikroalgen sowohl W√§rme als auch CO2 zum Wachstum.

Die Rolle der öffentlich-rechtlichen und der privaten Entsorgungsträger in der Abfallwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2011)
√úber kaum eine andere abfallwirtschaftliche Frage wird derzeit h√§ufiger diskutiert und zum Teil auch gestritten als dar√ľber, welche Rolle k√ľnftig die √∂ffentlichen und privaten Entsorgungstr√§ger spielen sollen. Gegenstand der Auseinandersetzungen ist dabei vor allem die Frage, unter welchen Voraussetzungen neben der √∂ffentlich organisierten Entsorgung private Wertstoffsammlungen stattfinden d√ľrfen und ob in Zukunft Leichtverpackungen ‚Äď m√∂glicherweise zusammen mit stoffgleichen Nichtverpackungen in sogenannten Wertstofftonnen ‚Äď in kommunalem Auftrag eingesammelt werden sollen. Die Diskussion √ľber das Pro und Contra ist nicht immer frei von Vorurteilen, und sie wird zum Teil eher schlagwortartig betrieben.

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