Aufkommen und Verwertung von Rest- und Abfallhölzern
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Seit Beginn des Jahrtausends gibt es das Rohstoffmonitoring. Dessen Ziel ist es, die amtliche Statistik in Bereichen zu ergänzen, die sehr spezifisch sind oder so neu, dass sie noch keinen Eingang in die amtliche Statistik gefunden haben. Spezifische Informationen des Rohstoffmonitorings Holz sind unter anderem erforderlich zur mengenmäßigen Abschätzung der energetischen Holzverwendung, zum Verständnis von stofflichen Kreisläufen und neuerdings auch für Fragestellungen der Bioökonomie, in der fossile Kohlenstoffe zunehmend durch biogene Kohlenstoffe ersetzt werden sollen. Das Rohstoffmonitoring Holz gibt es bereits seit dem Jahr 1999. Dadurch ermöglicht es auch die Nutzung von langfristigen Datenreihen zur Darstellung von Entwicklungen. Der Vortrag stellt Erkenntnisse aus dem Rohstoffmonitoring zum Aufkommen und zur Verwendung von Resthölzern und Altholz dar. Er gliedert sich in folgende Abschnitte...

Novelle Altholzverordnung– Erste Überlegungen des BMU
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das Bundesumweltministerium hat angekündigt, die über 16 Jahre alte Altholzverordnung in dieser Legislaturperiode novellieren zu wollen. Die Verordnung hat sich zwar in ihren Grundsätzen bewährt, aber die Regelungen sind an die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen und den technischen Fortschritt bei der Altholzsammlung, -aufbereitung und -verwertung anzupassen. Das Verordnungsverfahren wird durch ein breit angelegtes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vorbereitet, welches kurz vor dem Abschluss steht.

Altholz in Deutschland–Mengen, Kosten, Wirtschaftlichkeit und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das BMWi-geförderte Projekt Altholz – Quo Vadis? beschäftigt sich mit Optionen zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb der Altholz(heiz)kraftwerke, sobald die Anlagen nicht mehr von der EEG-Vergütung profitieren und damit eine wichtige Säule der Wirtschaftlichkeit wegfällt. Innerhalb des Projektes werden relevante Einflussgrößen, wie Einschätzungen des Altholzmarktes, Übersicht zum Kraftwerkspark, wirtschaftliche Kenngrößen zum Kraftwerksbetrieb und zum Energiemarkt, behandelt, analysiert und ausgewertet. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse verschnitten mit den Marktoptionen. Daraus resultieren Handlungsoptionen für Politik und Kraftwerksbetreiber, die es abschließend zu bewerten gilt. Das Resultat mit entsprechenden Empfehlungen wird Mitte 2019 erwartet und veröffentlicht.

Aufbereitung sowie stoffliche und energetische Verwertung biogener Abfälle am Beispiel ZAK Kaiserslautern
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Die ZAK behandelt in ihrem Abfallwirtschaftszentrum unter anderem Biogut, Grüngut und Altholz und produziert damit Kompost, Strom und Wärme. Die Rahmenbedingungen für diese Produkte verändern sich immer wieder grundlegend, worauf durch Änderungen im Vertrieb oder in den Prozessen reagiert werden kann. Die Reduzierung der Fremdstoffgehalte wurde durch Ausbau der Sortiertechnik erreicht, die Einschränkung in der Kompostausbringung durch Ausweitung des Vertriebsradius und dadurch höhere Kosten.

Siebüberläufe aus der biologischen Behandlung – Anforderungen, Markt und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Für die Versorgung von Biomasse(heiz)kraftwerken, welche auf Grundlage der Erneuerbaren- Energien-Gesetze (EEG) elektrischen Strom produzieren, kommen neben den klassischen Energieträgern Holz und Altholz auch andere biogene Abfälle und Energieträger in Betracht.

Altholzmarkt im Umbruch – Perspektiven nach der EEG-Novelle
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Der Altholzmarkt in Deutschland steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Ab dem 31.12.2020 beginnt der Ausstieg der Altholzkraftwerke aus der EEG-Förderung. Bis Ende 2026 ist dieser Prozess mehrheitlich abgeschlossen.

Markt und Aufbereitung von Energieholz und holzigem GrĂĽngut
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Aufgrund der hohen Auflagen im Bereich der Lagerung einschließlich der damit einhergehenden Investitionen in den Hallenbau, die Oberflächenbefestigung und das Auffangen des Oberflächenabflusses sowie die zeitaufwendigen Betreuung des Genehmigungsverfahrens entsteht erheblicher Kostendruck für den Aufbereiter. Darüber hinaus muss der Materialeingang noch genauer und zunehmend aufwendiger sortiert werden (Rasenschnitt, holziger Grünschnitt etc.).

Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschlägigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den überlassenen Abfällen zu steigern oder einer höherwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuführen. Der örE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren wählen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene Möglichkeiten verglichen, die dem örE zur Verfügung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser Möglichkeiten der Erfassung.

Der Markt fĂĽr Altholz bis 2030
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgung von Altholz in Deutschland ist im Wesentlichen von der thermischen Verwertung in Biomasseheizkraftwerken bzw. Altholzkraftwerken geprägt. Hier hat sich in den letzten 15 Jahren ein stabiles System etabliert, welches eine sichere und konstante Entsorgung des Altholzes garantiert. Das System ist maßgeblich geprägt durch die Förderung der Biomasseheizkraftwerke durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches den Betreibern der Anlagen eine fixe Vergütung für den ein-gespeisten Strom garantiert. Durch das Auslaufen dieser Vergütung ab 2020 (nach 20 Jahren gesicherter Vergütung), wird sich der Markt verändern, es werden erheb-lich steigende Kosten für die Entsorgung erwartet und auch bei den Verwertungswe-gen ist mit Verschiebungen zu rechnen. Der folgende Beitrag beschreibt die Rahmenbedingungen dieses Marktes und deren Veränderung, die aktuellen Mengen und Verwertungswege sowie einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen, die im Altholzmarkt bis 2030 zu erwarten sind.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg – Zentrum für Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von fünf Teilanlagen, die das gesamte Hausmüllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallstämmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffströme werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, Fernwärme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollständigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

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