Einsatz von Ballistikseparatoren als Vorsortieraggregat in schweren Materialströmen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im vorliegenden Beitrag werden Möglichkeiten fĂŒr den Einsatz von Ballistikseparatoren in schweren, nicht vorzerkleinerten oder vorsortieren Materialströmen aufgezeigt. Ausgehend von den nötigen Voraussetzungen und der konstruktiven Umsetzung an der Maschine selbst und der weiteren Anlagenbestandteile, werden Vorteile bei der möglichst frĂŒhen Verwendung der ballistischen Sortierung im Aufbereitungsprozess beschrieben. Ein mögliches Prozessschema und bisherige Sortierergebnisse von Materialströmen im Bereich Deponieaushub und Gewerbeabfall zeigen die möglichen Potentiale des Ballistikseparators vom Typ STT6000.

Verwendung eines Spuckstoffs aus dem Papierrecycling als FĂŒllstoff fĂŒr verschiedene thermoplastische Kunststoffsysteme
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
WĂ€hrend des Recyclings von Altpapier aus privaten Haushalten fallen u.a. faserhaltige Spuckstoffe an. Aufgrund der geringen LĂ€nge der Fasern und der Kontamination mit anderen Stoffen, wie expandiertem Polystyrol und Holzsplittern, lassen sich diese Fasern nicht erneut zu Papier verarbeiten. Aktuell werden diese Spuckstoffe thermisch verwertet, wobei der Brennwert aufgrund des hohen Wassergehalts der Spuckstoffe gering ist.

Papierschaumprodukte auf Basis von recyceltem Papierstaub
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Bisher wird Altpapier hauptsĂ€chlich im Kreislauf recycelt und zur Herstellung neuer Papiere, Pappen und Verpackungsmaterialien verwendet. Daneben wird Altpapier beispielsweise zur Herstellung faserverstĂ€rkter Gipsbauplatten, DĂ€mmmaterial im Innenbereich oder fĂŒr absorbierende Materialien genutzt.

Lösung der Stadt FĂŒrth zur Vermeidung von PapierabfĂ€llen und zur effizienten Gestaltung der Stadtrats- und Gremienarbeit
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (5/2017)
EinfĂŒhrung von Tablets fĂŒr die Gremienarbeit in der Stadt FĂŒrth Meilensteine des Projektes: vom Beschluss ĂŒber die Testphase bis hin zum Echteinsatz

Abfallwirtschaftssystem des Landkreises Mayen-Koblenz – EinfĂŒhrung eines Identsystems
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Januar 2016 startete der Landkreis Mayen-Koblenz in eine neue Abfallwelt. 25 Jahre Mehrkammertonne und EinheitsgebĂŒhr galt es, zukunftsweisend abzulösen und ĂŒber 210.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mitzunehmen. Nicht zuletzt durch die EinfĂŒhrung des Identsystems, welches fĂŒr die BĂŒrger eine Stellschraube im System dar-stellt. Stoffströme zu lenken und aktiv fĂŒr die Umwelt und die Menschen positive VerĂ€nderungen herbeizufĂŒhren sind Ziele, die mit der EinfĂŒhrung des neuen Abfallwirtschaftssystems erreicht werden sollen.

Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschlĂ€gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den öffentlich-rechtlichen EntsorgungstrĂ€ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den ĂŒberlassenen AbfĂ€llen zu steigern oder einer höherwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzufĂŒhren. Der örE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren wĂ€hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene Möglichkeiten verglichen, die dem örE zur VerfĂŒgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser Möglichkeiten der Erfassung.

Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg – Zentrum fĂŒr Ressourcen und Energie
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Auf dem Standort der ehemaligen MĂŒllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg wird ein neues Zentrum fĂŒr Ressourcen und Energie (ZRE) errichtet. Das ZRE ist ein Zusammenschluss von fĂŒnf Teilanlagen, die das gesamte HausmĂŒllaufkommen der Stadtteile im Hamburger Nordwesten verarbeiten. In einem ersten Schritt werden der Abfall sortiert, Wertstoffe gewonnen und eine abfallstĂ€mmige Biofraktion sowie ein Ersatzbrennstoff erzeugt. Die einzelnen Stoffströme werden in nachgeschalteten Anlagen weiterbehandelt und Biogas, FernwĂ€rme und elektrische Energie erzeugt. Das ZRE wird seinen vollstĂ€ndigen Betrieb Ende des 1. Quartals 2023 aufnehmen.

Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum LĂŒbeck
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Im Abfallwirtschaftszentrum LĂŒbeck entstehen bei der Verarbeitung von Restabfall und Bioabfall zahlreiche Stoffströme, die ĂŒberwiegend einer Verwertung zugefĂŒhrt werden können. Durch eine gezielte Stoffstromseparation können in wesentlichen Teilströmen erhebliche Einsparungen erreicht werden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller wurden die Möglichkeiten einer Stoffstromseparation mittels NIR-Trenner in einer Versuchsanlage getestet. Dabei konnten insbesondere bei der Separierung von Papier aus dem Ersatzbrennstoff gute Ergebnisse erzielt werden. Auch die Separierung von Störstoffen aus dem SiebĂŒberlauf bei der Verarbeitung von BioabfĂ€llen zeigte gute Ergebnisse.

Neue Wege bei der QualitÌˆĂ€tssicherung von Altpapier
© IWARU, FH MĂŒnster (2/2017)
Bislang gibt es keine standardisierten Messmethoden bzw. Messtechniken zur Bestimmung der Feuchte und sortenspezifischen Störstoff-Obergrenzen fĂŒr den Stoffstrom Altpapier.

Das Altpapierurteil vor dem BVerfG – zur Bedeutung des Beschlusses vom 28.8.2014
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2015)
Das in dieser Zeitschrift wiederholt diskutierte Altpapierurteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 18.6.2009 enthĂ€lt zwei Kernaussagen zur ZulĂ€ssigkeit gewerblicher Sammlungen nach altem Recht: Zum einen die Aussage, dass Sammlungen, die auf der Grundlage vertraglicher Bindungen zwischen dem sammelnden Unternehmen und den privaten Haushaltungen in dauerhaften Strukturen abgewickelt werden, keine gewerbliche Sammlungen i.S.d. § 13 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 KrW-/AbfG sind. Solche Sammlungen waren damit nach der Auslegung durch das BVerwG unzulĂ€ssig, da sie den fĂŒr AbfĂ€lle aus privaten Haushaltungen bestehenden Überlassungspflichten an die öffentlich-rechtlichen EntsorgungstrĂ€ger zuwiderliefen und es an einem einschlĂ€gigen Ausnahmetatbestand fehlte.

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