Rechtliche Herausforderungen und Hemmnisse der Gr√ľnguterfassung und -verwertung ‚Äď Erfahrungen aus dem Modellprojekt Werra-Mei√üner
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Im Rahmen des Modellprojekts war das Witzenhausen-Institut mit der Neugenehmigung von Gr√ľngutpl√§tzen, sowohl nach dem Immissions- als auch nach dem Naturschutzrecht, im Werra-Mei√üner-Kreis beauftragt. Im Rahmen der Projektbearbeitung wurden zwei wesentlichen Hemmnisse, welche eine wirtschaftliche und politische Umsetzung der Gr√ľngutpl√§tze erschweren, wenn nicht sogar verhindern, identifiziert.

Die Biotonne in Gro√üwohnanlagen - Arbeitsmappe f√ľr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten st√§dtischen Gebieten ist die Qualit√§t der in der Biotonne erfassten Abf√§lle h√§ufig schlecht und hohe St√∂rstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an Bioabf√§llen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem Restm√ľll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt f√ľr Umwelt Baden-W√ľrttemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe ‚ÄěBiotonne richtig nutzen‚Äú zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Gro√üwohnanlagen. Sie unterst√ľtzt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der Durchf√ľhrung von Projekten zur Verbesserung der Bioabfallqualit√§t. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten f√ľr die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann √ľberarbeitet.

DeSort - Störstoffmanagement in biogenen Abfällen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Kompost aus biogenen Abf√§llen ist ein wichtiger N√§hrstofflieferant f√ľr B√∂den in Europa. Aufgrund von Fehlw√ľrfen in die Bioabfallsammlung wird jedoch das Ausgangsmaterial f√ľr qualitativ hochwertigen Kompost mehr oder weniger st√∂r-stoffbehaftet. Ein gro√ües Problem entsteht durch die Verwendung von nicht-abbaubaren aber auch biologisch abbaubaren Kunststoffs√§cken, die zur Entsorgung von in Haushalten anfallenden biogenen Abf√§llen verwendet werden. Zus√§tzlich ge-langen unterschiedlichste Kunststoffteile, meist in Form von Verpackungsmateria-lien, durch den Verbraucher in die Bioabfallsammlung, Metalle und Glas rangieren weit dahinter. Im Projekt ‚ÄěDeSort‚Äú werden Grundlagen f√ľr die automatische Erkennung (Detection) und die sensorgest√ľtzte Sortierung (Sorting) von St√∂rstoffen in biogenen Abf√§llen erforscht. Technisch wird eine Kunststoffdetektion am Sammelfahr-zeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung entworfen. Organisatorisch werden entsprechende Ma√ünahmen zur Reduzierung der Kunststofffehlw√ľrfe mit strukturellen, materiellen, ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert.

Hydrothermale Verfl√ľssigung biogener Reststoffe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Ziel dieser Arbeit war es zehn unterschiedliche biogene Reststoffe zu charakterisieren (Lipidgehalt, Elementaranalyse, Heizwerte) und auf ihr Potential als Einsatzstoff f√ľr die hydrothermale Verfl√ľssigung (HTL) zu testen. Die verwendeten biogenen Reststoffe waren: zwei anaerob behandelte Kl√§rschl√§mme, ein aerob stabilisierter Kl√§rschlamm, Gr√ľnschnitt, Biom√ľll, G√§rrest, Speisereste, Mizellen, Flo-tat und Fettabscheiderinhalt. Die Parameter f√ľr die HTL waren 350 ¬įC und eine Haltezeit von 15 min. Es konnten Ausbeuten an biocrude zwischen 9,4 % (Gr√ľnschnitt) und 70,4 % (Fettabscheider) erreicht werden.

Qualitätssicherung bei der Bioabfallbehandlung
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (7/2019)
Es besteht in der Aufbereitung die Problematik, dass sich Fremdstoffe im frischen (feuchten/nassen) angeliefertem Bioabfall mit technischen Mitteln nicht effizient abtrennen lassen. Bei den meisten Verg√§rungstechniken m√ľssen die Bioabf√§lle verfahrenstechnisch auf mind. 80 eher 60 mm oder noch kleiner vorzerkleinert werden, um √ľberhaupt in der biologischen Stufe anaerob behandelt werden zu k√∂nnen.

Aufbereitung sowie stoffliche und energetische Verwertung biogener Abfälle am Beispiel ZAK Kaiserslautern
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Die ZAK behandelt in ihrem Abfallwirtschaftszentrum unter anderem Biogut, Gr√ľngut und Altholz und produziert damit Kompost, Strom und W√§rme. Die Rahmenbedingungen f√ľr diese Produkte ver√§ndern sich immer wieder grundlegend, worauf durch √Ąnderungen im Vertrieb oder in den Prozessen reagiert werden kann. Die Reduzierung der Fremdstoffgehalte wurde durch Ausbau der Sortiertechnik erreicht, die Einschr√§nkung in der Kompostausbringung durch Ausweitung des Vertriebsradius und dadurch h√∂here Kosten.

Wirkung der D√ľV auf Komposte und G√§rprodukte
© Bundesg√ľtegemeinschaft Kompost e.V. (6/2018)
Um die Auswirkungen der neuen D√ľngeverordnung auf die Anwendung von Kompost und anderen organischen D√ľngemitteln zu untersuchen, hatte die BGK ein Kalkulationsmodell in Auftrag gegeben.

G√ľtegesicherte Biogut- und Gr√ľngutkomposte im √Ėkolandbau - Anvorderungen, Herstellung und Vermarktung
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (6/2018)
Das HUMUSWERK Main-Spessart hat sich das Ziel gesetzt, den gr√∂√ütm√∂glichen Anteil seiner Biogutkomposte mit Premiumqualit√§t in die √Ėkolandwirtschaft zu vermarkten. Diese ben√∂tigt Komposte f√ľr einige Betriebsformen, insbesondere den viehlosen Acker- und Marktfruchtbau, dringend. Auch angesichts der Auswirkungen durch die neue D√ľngeverordnung zeigt sich im √Ėkolandbau ein Markt mit gro√üem Potenzial.

Energie aus der Biotonne Bioabfallverwertung im Kreis Coesfeld
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2018)
Der Kreis Coesfeld verwertet j√§hrlich rund 40.000 t biologische Abf√§lle stofflich wie thermisch. Damit werden pro Jahr rund 5.000 Tonnen CO2 eingespart und bis zu 1.400 Haushalte mit W√§rme versorgt. Die B√ľrger profitieren dadurch von niedrigere Bioabfallgeb√ľhren.

Thermische Verwertung von Siebresten in dezentralen Drehrohröfen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Die Menge an Sieb√ľberl√§ufen aus der Kompostierung, den Nachrotten von Trockenfermentationsanlagen sowie aus festen G√§rresten der Nassfermentationsanlagen f√ľr Bio- und Gr√ľngut erh√∂ht sich durch die Versch√§rfung der Anforderungen aus der D√ľngemittelgesetzgebung bei steigenden Verwertungskosten f√ľr die externe thermische Verwertung der Sieb√ľberl√§ufe.

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