Beschleunigungsgebiete fĂŒr erneuerbare Energien – Fragen des Rechtsschutzes
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Die Änderungen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie im Lichte der Aarhus-Konvention

Dekarbonisierte WĂ€rme durch Wasserstoffverbrennung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) stellt eine der globalen Herausforderungen dieses Jahrhunderts dar, um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Da ein Großteil der anthropogenen Emissionen auf die Verbrennung von fossilen EnergietrĂ€gern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas zur Bereitstellung von Energie zurĂŒckzufĂŒhren ist, lag der Fokus der Dekarbonisierung lange vor allem auf dem Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung, verbunden mit einer weitgehenden Elektrifizierung fast aller Endverbrauchssektoren, von Haushalt und Gewerbe ĂŒber die Industrie bis hin zum Verkehr.

Dezentrale Speicherung und Nutzung von Energie mittels Wasserstoff
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
Der stetige Wandel zu einer Elektrifizierung und der damit verbundene steigende Energiebedarf zwingt zu einem effizienteren Umgang mit elektrischer Energie. Der Energieverbrauch ist im Vergleich zu 1980 um die dreifache Menge gestiegen, was die Notwendigkeit energieeffizienter Systeme sowie des Ausbaus erneuerbarer Energien unterstreicht. Zudem fĂŒhrt die Dekarbonisierung von Energieerzeugungssystemen dazu, dass erneuerbare Energie bevorzugt genutzt wird.

Raumplanerische AnsĂ€tze fĂŒr die Etablierung einer regionalen Wasserstoffwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
CO2-Emissionen werden derzeit viele Diskussionen gefĂŒhrt. Ein aktuelles Beispiel ist das neue GebĂ€udeenergiegesetz, das voraussichtlich noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll. Wasserstoff als EnergietrĂ€ger wird in diesem Zusammenhang oft als praktische Option betrachtet, da er in verschiedenen Sektoren zur Strom- und WĂ€rmeerzeugung, als Kraftstoff und in der chemischen Industrie genutzt werden kann.

Ausstieg aus dem Energiechartavertrag – ein Nachruf aus Perspektive der Energiewende
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2023)
Im November 2022 beschloss die Bundesregierung, vom Energiechartavertrag (Energy Charter Treaty – ECT) zurĂŒckzutreten. Der RĂŒcktritt wurde mittlerweile notifiziert und wird am 21.12.2023 wirksam. Nach RĂŒcktrittsankĂŒndigungen einiger Mitgliedstaaten vollzog auch die EuropĂ€ische Union (EU) in den letzten Monaten eine Kehrtwende und schwenkte von einer Vorreiterrolle bei der Modernisierung des ECT auf eine Ausstiegsstrategie um.

Preisgestaltung im Energierecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2023)
Bereits vor der Ausweitung der russischen Angriffe auf die gesamte Ukraine am 24.2.20221 und der darauffolgenden Gasmangellage beschĂ€ftigten die Energiepreise die Nation. Auch wenn die meisten BĂŒrger/-innen nicht genau wissen, wie sich diese zusammensetzen undwelche Faktoren sie beeinflussen, macht sich ihr Anstieg bei ihnen unmittelbar bemerkbar: FĂŒr Haushalte stieg der durchschnittliche Strompreis von 25,89 ct/kWh im Jahr 2012 auf 48,12 ct/kWh im laufenden Jahr.2 Der Gaspreis entwickelte sich im gleichen Zeitraum von 6,77 ct/kWh zu 18,15 ct/kWh.3 Energiepreise in dieserHöhewerden nicht nur fĂŒrHaushalte ein Problem. Auch Unternehmen Ă€chzen unter dieser Entwicklung und stellen insbesondere ihre internationale WettbewerbsfĂ€higkeit infrage.

LNG-Beschleunigungsgesetz als Blaupause?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2023)
Terminals zurRegasifizierung von FlĂŒssigerdgas, auch LNGTerminals genannt, machen seit gut einem Jahr in Deutschland (wieder) Schlagzeilen. LNG steht fĂŒr „Liquified Natural Gas“ – zu Deutsch FlĂŒssigerdgas, also Erdgas, das auf – 162°C heruntergekĂŒhlt wird. Das FlĂŒssigerdgas ist gut transportfĂ€hig, da das Volumen dabei im Vergleich zum gasförmigen Zustand um das Sechshundertfache reduziert wird. LNG hat den Vorteil, dass es ohne Pipelines, mithilfe von Schiffen, nach Deutschland transportiert werden kann.Mit LNG-Terminals kann das LNG zurĂŒck in Erdgas umgewandelt werden.

Ausnahmen von Grenzwerten fĂŒr MĂŒllverbrennungsanlagen in einer Gasmangellage?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (5/2023)
Nach § 31g BImSchG i.V.m. § 6 Abs. 6, § 24 17. BImSchV „sollen“ MĂŒllverbrennungsanlagen eine Ausnahme von der Einhaltung von immissionsschutzrechtlichen Grenzwerten bzw. einzelnen Anforderungen dieser Verordnung erhalten.1 Besteht unabhĂ€ngig von diesen neuen Ausnahmeregelungen ein zwingender Anspruch nach Katastrophen- und Infektionsschutzrecht, allgemeinem Ordnungsrecht, grundrechtlichen Schutzpflichten oder auf der Basis einer behördlichen Duldung? Oder können diese Gesichtspunkte das Ermessen bei Erteilung einer ĂŒber § 31g BImSchG zu erteilenden Ausnahmen zu einem Anspruch verdichten? Zwar trat in diesem Winter keine Gasmangellage auf. Das Thema bleibt aber akut.

Stand und Perspektiven alternativer Antriebstechniken fĂŒr schwere Nutzfahrzeuge
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Die Entwicklung alternativer Antriebe fĂŒr schwere Nutzfahrzeuge hat in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht. Erste Serienfahrzeuge sind bereits auf dem Markt verfĂŒgbar oder deren MarkteinfĂŒhrung ist von verschiedenen Herstellern bereits angekĂŒndigt. Diese Entwicklung wirft bei den Nutzern die Frage auf, wie die Perspektiven der einzelnen alternativen Antriebsoptionen aussehen. Dieser Beitrag ordnet den erreichten Entwicklungsstand fĂŒr schwere Nutzfahrzeuge (Fahrzeugklasse N3) und Sattelzugmaschinen aus Nutzersicht ein und versucht, daraus mögliche Perspektiven abzuleiten.

Planungs- und umweltrechtliche Probleme des Kohleausstiegs in Griechenland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2023)
Die ElektrizitĂ€tsversorgung Griechenlands wurde– vor allem in den lĂ€ndlichen Gebieten – unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg mit der GrĂŒndung des „Öffentlichen ElektrizitĂ€tsunternehmens“ (Δ.Ε.Η., ΔηΌόσÎčα ΕπÎčÏ‡Î”ÎŻÏÎ·ÏƒÎ· ΗλΔÎșτρÎčÏƒÎŒÎżÏ, hier Public Power Corporation, PPC) per Gesetz im Jahre 1950 energisch vorgetrieben. Was die Produktion von ElektrizitĂ€t anbetrifft, erhöhte sich im Laufe der Zeit die Bedeutung des Braunkohleabbaus in zwei Regionen, Westmazedonien (um die StĂ€dte Kozani, Florina und Ptolemaida) und Arkadien (Megalopolis), wo das erwĂ€hnte öffentliche Unternehmen vom griechischen Staat weite Konzessionen unentgeltlich erhielt. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren wurde in diesen beiden, zuvor landwirtschaftlich geprĂ€gten, Regionen eine Vielzahl von Kohlebergwerken und Kohlekraftwerken in Betrieb genommen; damit haben sich die örtliche Wirtschaft und BeschĂ€ftigung hin zum Kohlebergbau orientiert.

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