MixBioPells: Verbesserung der Marktrelevanz alternativer und gemischter Biomassepellets in Europa - Rahmenbedingungen, Maßnahmen und geeignete Nutzungskonzepte
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
In den meisten europ√§ischen Staaten gibt es Bem√ľhungen alternative Festbrennstoffe auf der Basis minderwertiger Holzsortimente (z.B. Waldrestholz, Rinde usw.) und Stroh in den Brennstoffmarkt zu integrieren. Allerdings verl√§uft die Einf√ľhrung bisher zum Teil noch sehr z√∂gerlich. Um die bestehenden Hemmnisse zu √ľberwinden und positive Entwicklungen zu verst√§rken wurde der Einfluss der nationalen und europ√§ischen Rahmenbedingungen untersucht und bewertet. Daraus konnte abgeleitet werden, welche Rahmenbedingungen und regionalen Konzepte besonders g√ľnstig sind. Da die Verbrennung alternativer Pellets insbesondere im kleinen Leistungsbereich zu Problemen f√ľhren kann, sind Produktnormen und die entsprechende Qualit√§tssicherung besonders wichtig. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit dem European Pellet Council der Entwurf eines Zertifizierungssystems entwickelt, welcher ebenfalls hier vorgestellt wird.

Herstellung standardisierter Miscanthuspellets zum Einsatz in Kleinfeuerungsanlagen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
Die Energiepflanze Miscanthus kann in einigen Regionen einen positiven Beitrag zur Erweiterung der Rohstoffbasis leisten. Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften zur Erzeugung eines genormten und hochqualitativen sollte Miscanthus pelletiert werden um einen, zu Holzpellets vergleichbaren, komfortabel einsetzbaren biogenen Brennstoff bereitzustellen. In den Versuchen konnten durch eine gezielte Einstellung ausgew√§hlter Parameter, eine Verbesserung der mechanischen Festigkeit und Sch√ľttdichte erreicht werden. Somit konnte gezeigt werden, dass es bei der Herstellung von Miscanthuspellets m√∂glich ist, mit deren physikalisch-mechanischen Eigenschaften die normativen Vorgaben der DIN EN 41961-6 zu erf√ľllen.

Aktuelle Entwicklung bei der Konversion von minderwertigen Energietr√§gern in die so genannte Biokohle ‚Äď ein Vergleich von Pyrolyse- und HTC-Verfahren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit der Versorgung einer wachsenden Weltbev√∂lkerung mit Lebensmitteln und Energie, bei knapper werdenden fossilen Rohstoffen, einem problembewussten Umgang mit abbauresistenten oder toxischen Abfallprodukten und der mit alldem verbundenen Problematik des Klimawandels er√∂ffnet die Erzeugung und Nutzung von Kohle aus rezenter Biomasse beachtenswerte M√∂glichkeiten. An der Hochschule f√ľr angewandte Wissenschaften und Kunst in G√∂ttingen (HAWK) im Fachgebiet Nachhaltige Energie- und Umwelttechnik (NEUTec) werden in den beiden langfristig angelegten Forschungsprojekte "Biochar: Climate saving Soils‚Äú (EU-INTERREG) und ‚ÄěHydrothermale Carbonisierung f√ľr Niedersachsen‚Äú (EFRE) zwei verschiedene Pfade der Erzeugung von ‚ÄěBiokohle‚Äú und deren potenzielle Einsatzbereiche untersucht und verglichen.

Primärseitige Emissionsminderung an Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
In Deutschland wird der gr√∂√üte Anteil der aus erneuerbaren Energien bereitgestellten W√§rme unter Verwendung biogener Festbrennstoffe in Kleinfeuerungsanlagen erzeugt. Bei einem Gro√üteil der am Markt angebotenen Kleinfeuerungsanlagen besteht im Hinblick auf die Emissionen noch Optimierungspotenzial. Aus den durch die Novellierung der 1. BImSchV stufenweise versch√§rften Emissionsgrenzwerten ergibt sich zudem f√ľr verschiedene Anlagen die Notwendigkeit des Einsatzes von Emissionsminderungsma√ünahmen. Da der Einsatz sekund√§rer Ma√ünahmen h√§ufig mit einem hohen technischen und finanziellen Aufwand verbunden ist, m√ľssen vor allem bei Anlagen im kleinen Leistungsbereich zun√§chst alle M√∂glichkeiten einer prim√§ren Emissionsminderung ausgesch√∂pft werden. Um die Wirksamkeit verschiedener feuerungsseitiger Prim√§rma√ünahmen zu ermitteln, wurden am DBFZ Untersuchungen an einem manuell beschickten Scheitholzkessel und einer automatischen Kleinfeuerungsanlage durchgef√ľhrt.

Erzeugung qualitativ hochwertiger Heupellets f√ľr eine energetische Nutzung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
Gegenw√§rtig werden √ľber 70 % der erneuerbaren W√§rme in Deutschland in Holzfeuerungen kleiner und mittlerer Leistung erzeugt. Durch politische Forderungen, den Anteil der erneuerbaren Energien an der W√§rmeversorgung bis 2020 von 6,6 % (2007) auf 14 % nahezu zu verdoppeln, ger√§t die bislang favorisierte Nutzung hochqualitativer Holzbrennstoffe aus √∂kologischer und √∂konomischer Sicht an ihre Grenzen. Die Erweiterung der Rohstoffbasis durch den Einsatz alternativer biogener Brennstoffe kann in diesem Zusammenhang einen bedeutenden Beitrag leisten, um die regionale und nationale Versorgungssicherheit zu erh√∂hen.

Aktueller Stand der Kompaktierung von Stroh in Deutschland
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
Studien √ľber das Strohaufkommen in Deutschland und das sich daraus ergebende Potenzial f√ľr eine energetische Nutzung sind zahlreich und verdeutlichen die herausragende Bedeutung im Bereich der halmgutartigen Brennstoffe. Nach heutigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass etwa 7 bis 13 Mio. t des Strohaufkommens in Deutschland unter Ber√ľcksichtigung der Humusbilanz als technisches Potenzial nutzbar sind.

Heizen mit Stroh ‚Äď Kostenstruktur der landwirtschaftlichen W√§rmeerzeugung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2012)
Die W√§rmebereitstellungskosten sind abh√§ngig von der H√∂he der Anlageninvestition und den Brennstoffkosten. Bei gleicher Leistungsklasse unterscheidet sich die Kostenstruktur einer √Ėlheizung diametral von der einer Strohheizung. W√§hrend der Anteil der Kapitalkosten an den W√§rmegestehungskosten bei einer Heiz√∂lfeuerung vergleichsweise niedrig und der Anteil der Brennstoffkosten hoch ist, verh√§lt es sich bei einer Strohfeuerung umgekehrt. Auf der Basis dieser unterschiedlichen Kostenstruktur l√§sst sich die Vermutung ableiten, dass die Wirtschaftlichkeit einer Stroh- gegen√ľber einer √Ėlheizung prim√§r von dem Grad der Anlagenauslastung abh√§ngen d√ľrfte. Im Gegensatz zu einer √Ėlheizung ist die Wartung und Pflege sowie die Brennstoffversorgung einer Strohheizung aufwendiger und die St√∂rungsanf√§lligkeit h√∂her. Je nach Auslastung kann die Strohheizung jedoch wirtschaftlicher sein. Ihre THG-Bilanz ist sehr g√ľnstig.

Energetische Grundwassernutzung im st√§dtischen Bereich ‚Äď Planung bei konkurrierenden Nutzungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2011)
Die Grundwassernutzung im Bereich der Bonner Rheinaue hat Tradition. Schon als Bonn noch Regierungshauptstadt war, wurden im Wasserwerk Plittersdorf und im Alten Wasserwerk in der N√§he des ehemaligen Plenarsaals j√§hrlich bis zu 5 Mio. m¬≥ Grundwasser gef√∂rdert. In Zeiten hoher Energiepreise und der Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, liegt es nahe, die Ressource Grundwasser zum Heizen und K√ľhlen von Geb√§uden zu nutzen. Mit einer √ľbergreifenden Planung kann dies auf nachhaltige und wirtschaftliche Weise geschehen.

Reichweite des Begriffs der Wärme- und Energieerzeugungsanlagen in Nr.1 der 4. BImSchV
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2011)
Bei der praktischen Anwendung der 4. BImSchV im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren treten nicht selten Probleme bei der Bestimmung der anzuwendenden Kategorie der hiernach genehmigungsbed√ľrftigen Anlagen auf. Das gilt insbesondere bei Anlagen, in denen W√§rme oder Energie erzeugt wird, um sie unmittelbar im Produktionsprozess in einer nach der 4. BImSchV genehmigungsbed√ľrftigen Anlage einzusetzen. So stellt sich die Frage, ob Gl√ľh√∂fen, die in einem Walzwerk eingesetzt werden, um das Walzgut zu erw√§rmen, lediglich als Bestandteil einer Walzanlage nach Nr. 3.6 der 4. BImSchV genehmigungsbed√ľrftig sind oder ob daneben oder √ľberlagernd noch eine Genehmigungspflicht nach Nr. 1. der 4. BImSchV in Betracht kommt.

Anpassung von Bestandsgeb√§uden an die Bed√ľrfnisse effizienter Nahw√§rmenetze Premium
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (5/2011)
Einflussfaktoren und Optimierungsmöglichkeiten

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