Potenziale der Faulung und Klärgasverwertung in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2017)
Im Projekt ZEBRAS werden in Rheinland-Pfalz nachhaltige Konzepte zur Faulung und Kl√§rgasverwertung entwickelt. Grundlage ist eine detaillierte Bestanderhebung der Faulungsanlagen. Ein √úberblick √ľber die Ergebnisse der Bestandsaufnahme wird gegeben. M√∂glichkeiten und Potenziale zur Steigerung der Stromproduktion im Bestand werden diskutiert.

Kl√§rschlammverwertung statt teurer Entsorgung: Energie gewinnen und N√§hrstoffe nutzen TerraNova¬ģ Ultra
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Im Rahmen der effizienten Abwasserreinigung fallen in Deutschland jährlich rund 10 Millionen Mg Klärschlamm an. Bei Klärschlamm handelt es sich um stark wasserhaltige, energie- und nährstoffreiche Biomasse. Trotzdem setzen die Anlagenbetreiber bis heute mehr auf Entsorgung statt auf Verwertung, und das stellt sie vor enorme wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen. Die ökonomisch wie ökologisch sinnvolle - und mittelfristig notwendige - Verwertung von Klärschlamm spielt in der Praxis dagegen noch keine nennenswerte Rolle.

Asche und Erz
© Rhombos Verlag (12/2013)
Die Mitverarbeitung von Klärschlammasche in der Düngemittelindustrie nutzt bestehende Produktionsanlagen für die Phosphorrückgewinnung

Trockene Granulation von Hochofenschlacke zur W√§rmer√ľckgewinnung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Bei der Herstellung von einer Tonne Roheisen fallen in integrierten H√ľttenwerken rund 300 kg schmelzfl√ľssige Schlacke mit ungef√§hr 1500 ¬įC an. Dies bedeutet, dass bei der derzeitigen Roheisenerzeugung 400 Mio. Tonnen Schlacke weltweit als Nebenprodukt erzeugt werden. Er-folgt eine rasche Abk√ľhlung dieser Schlacke, entsteht ein amorphes Produkt, das als H√ľt-tensand bekannt ist. Aufgemahlen wird dieser wegen seiner latent hydraulischen Eigenschaften als Binder in der Zementindustrie eingesetzt. Stand der Technik sind geschlossene nasse Granu-lationsverfahren, die eine rasche K√ľhlung der schmelzfl√ľssigen Schlacke gew√§hrleisten. Diese Verfahren haben jedoch bestimmte Nachteile, da das im Kreislauf gef√ľhrte Wasser r√ľckgek√ľhlt und der H√ľttensand f√ľr die Zementindustrie nachgetrocknet werden muss. Zeitgleich wird die in der geschmolzenen Schlacke enthaltene W√§rmemenge vernichtet und kann keiner techni-schen Nutzung sinnvoll zugef√ľhrt werden.

N√ľtzliche Helferlein
© Rhombos Verlag (10/2012)
Beim Bioleaching von Schwermetallen und der selektiven R√ľckgewinnung von Phosphat aus Kl√§rschlammasche kommen Mikroben zum Einsatz

Abfälle im Waschgang: Deponieabfall- und Kläranlagentechnik clever kombiniert
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2011)
Was fr√ľher als Abfall meist achtlos auf Deponien gekippt wurde, kann heute einen wichtigen, effizienten Beitrag zur Energiegewinnung leisten. Davon sind Wissenschaftler der Technischen Universit√§t Lodz in Polen √ľberzeugt, nachdem sie Untersuchungen zum biologischen Abbau von Abfall aus Deponien durchgef√ľhrt haben.

Gecrackte Zellmembranen: Höhere Gasausbeute und geringerer Eigen-Energiebedarf auf Kläranlagen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Mit einem auf dem Prinzip der elektrokinetischen Desintegration basierenden Verfahren kann man die Energieausbeute von Klär- und Biogasanlagen drastisch erhöhen. Gleichzeitig reduziert sich der Entsorgungsaufwand beim Klärschlamm. Zwei Unternehmen haben sich darauf spezialisiert.

Klein, aber willkommen: Beitrag der Abwasserwirtschaft zum Klimaschutz
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Über zwei Millionen Tonnen Treibhausgase kann die deutsche Abwasserbranche noch einsparen, wenn sie die Wärme im Schmutzwasser und den Energiegehalt der Klärgase konsequent verwertet. Ein kleiner, aber wichtiger Mosaikstein auf dem langen Weg zum 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung.

Kongress Wärmegewinnung aus Abwasser
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Das Umweltministerium Baden-W√ľrttembergs hat die Abwasserw√§rmenutzung als umweltfreundliche Technologie erkannt.

Novellierung der Bioabfall- und Kl√§rschlammverordnung ‚Äď Stand und Konsequenzen f√ľr die Praxis
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Klärschlämme aus kommunalen Kläranlagen und Bioabfälle gehören entsprechend der rechtssystematischen Einstufung zu den Materialien, die nach den Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zu entsorgen sind. Das Gesetz schreibt vor, dass nicht vermeidbare Abfälle prioritär zu verwerten sind, sofern es durch die Verwertung nicht zu einer Anreicherung von Schadstoffen im Wertstoffkreislauf kommt.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?