Konzepte zur Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal
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Aufbereitetes Abwasser gewinnt als Nutzwasserressource zunehmend an Bedeutung, besonders in semi-ariden Gebieten. In dieser Studie wird das Potenzial f√ľr die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser im Unteren Jordantal anhand von drei Varianten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Bedarf f√ľr Bew√§sserungszwecke in der Landwirtschaft besteht, aber auch, dass die Aquifer-Speicherung mittels kontrollierter Grundwasseranreicherung oder die Rehabilitierung der Jordanflussauen vielversprechende Wiederverwendungsoptionen darstellen.

Grundwasseranreicherung mit entsalztem Meerwasser in Festgesteinsgrundwasserleitern
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In dieser Studie wird die Eignung von Festgesteinsaquiferen im √∂stlichen mediterranen Raum zur Nutzung als Speicher von entsalztem Meerwasser untersucht. Hierzu wurden zun√§chst technische Kriterien als Indikatoren zur Eignung definiert und auf deren Basis eine Voruntersuchung durchgef√ľhrt, um anschlie√üend f√ľr ausgew√§hlte Aquifere mit numerischen Modellen Bewirtschaftungsma√üzahlen zu quantifizieren. Es zeigt sich, dass eine Reihe von Aquiferen als Speichermedium genutzt werden k√∂nnten, dies zum Teil sogar entgegen naheliegender Erwartungen.

Modellbasierte prädiktive Regelung des Sees Genezareth zur verbesserten Wasserversorgung des Unteren Jordantals
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Der See Genezareth ist von gro√üer Bedeutung f√ľr die israelische und jordanische Wasserversorgung. Dies gilt auch f√ľr das Untere Jordantal, da hier ein gro√üer Anteil der landwirtschaftlichen Produktionsfl√§chen Jordaniens liegt. Die Wasserressourcen in der Region sind jedoch knapp, weshalb die effektive Nutzung des vorhandenen S√ľ√üwassers von besonderer Relevanz ist. Diese Studie befasst sich daher mit der Frage, ob und wie die Wasserabgabe des Sees ins Jordantal durch ein Entscheidungsunterst√ľtzungssystem zur l√§nder√ľbergreifenden, multikriteriellen Optimierung weiter verbessert werden kann.

Evaluierung von Transfersystemen zur Wasserversorgung von Jordanien und Palästina
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Um den zuk√ľnftigen Wasserbedarf in Jordanien und Pal√§stina zu decken, m√ľssen neben den Meerwasserentsalzungsanlagen Mega-Wassertransfersysteme gebaut werden, um das Frischwasser zu den Bedarfszentren zu f√∂rdern. Diese Studie befasst sich mit der Entwicklung und Dimensionierung von nationalen und regionalen Transferrouten unter Ber√ľcksichtigung der bestehenden planungsrelevanten Wassersysteme und Infrastruktur, um prognostizierte Wasserdefizite in 2035 und 2050 auszugleichen.

Techno-ökonomische Analyse integrierter Wasserinfrastrukturprojekte
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Infrastrukturkonzepte f√ľr die Wasserversorgung von Jordanien und Pal√§stina sind grenz√ľbergreifend zu planen und umfassen Entsalzungsanlagen, F√∂rderanlagen und Rohrnetze zur Verteilung des aufbereiteten Wassers in Versorgungsgebieten. Zus√§tzlich k√∂nnen Wasserkraftanlagen bei solchen integrierten Wasserinfrastrukturprojekten einbezogen werden. In diesem Beitrag wird eine techno√∂konomische Analyse f√ľr ein sehr fr√ľhes Planungsstadium vorgestellt.

Grenz√ľberschreitender Wassertransfer aus der Meerwasserentsalzung im Nahen Osten
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Dieser Beitrag setzt sich mit der Deckung der prognostizierten S√ľ√üwasserdefizite in Jordanien und Pal√§stina durch Meerwasserentsalzung am Mittelmeer und Roten Meer sowie Wassertransfer zu den regionalen Bedarfszentren auseinander. Vorgestellt werden alternative Wasserproduktions- und -transferstrategien, die nach einem innovativen methodischen Konzept entwickelt wurden. Es wird gezeigt, dass der sich anbahnenden regionalen Wasserkrise durch grenz√ľberschreitenden Transfer von entsalztem Meerwasser und Kombination mehrerer Wassertransfervorhaben Einhalt geboten werden kann.

Innovative Konzepte zur großskaligen Meerwasserentsalzung im Nahen Osten
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In Israel und Jordanien m√ľssen weitere gro√üskalige Meerwasserentsalzungsanlagen zur Reduzierung des zuk√ľnftigen regionalen Wasserdefizits realisiert werden. Trotz der r√§umlichen N√§he ergeben sich in den beiden L√§ndern unterschiedliche Herausforderungen in der Umsetzung. Im Rahmen der SALAM-Initiative wurden innovative Konzepte erarbeitet, die den unterschiedlichen Besonderheiten Rechnung tragen. In dieser Studie werden Konzepte zur Offshore-Entsalzung diskutiert. Dar√ľber hinaus werden Konzepte zur Kombination von Meerwasserentsalzung mit erneuerbaren solaren Energien standortspezifisch f√ľr Jordanien vorgestellt.

Wasserkraftnutzung am See Genezareth im Zusammenspiel mit Meerwasserentsalzung und Solarenergie
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Vor dem Hintergrund der Erh√∂hung des Wassertransfers nach Jordanien sowie zur Stabilisierung des Wasserspiegels des See Genezareth wird dessen Versorgung mit entsalztem Meerwasser von der K√ľste diskutiert. Da der See unter dem Meeresspiegel liegt, k√∂nnte dabei die H√∂hendifferenz zur Stromerzeugung durch Wasserkraft genutzt werden. Diese Studie untersucht daher das Wasserkraftpotenzial am See Genezareth auf Basis der Zuleitung von entsalztem Meerwasser unter der Ausnutzung des vorhandenen Gef√§lles. Dazu wird neben dem kontinuierlichen Betrieb auch ein intermittierender Betrieb im Zusammenspiel mit anderen Energiequellen, wie der Solarenergie, betrachtet.

Workshop zum Sedimentmanagement an Stauanlagen an großen Gewässern im Donaueinzugsgebiet
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Sedimentmanagement wird oft auf Sedimentdurchg√§ngigkeit reduziert. In den stark ver√§nderten Fl√ľssen mit ihren vielf√§ltigen Nutzungen ist eine Herstellung einer Sedimentdurchg√§ngigkeit aus vielf√§ltigen Gr√ľnden oft nicht m√∂glich, aber auch aus √∂kologischen Gr√ľnden nicht immer zielf√ľhrend. Im Rahmen des Workshops ‚Äě√Ėkologie und Wasserkraft an gro√üen Gew√§ssern‚Äú im Herbst 2021 wollten die Stauanlagenbetreiber an den gro√üen Gew√§ssern im Donaueinzugsgebiet mit Vertretern von Beh√∂rden, Universit√§ten, Planungsb√ľros und Umweltverb√§nden ein gemeinsames Verst√§ndnis zum Sedimentmanagement entwickeln.

Woran das Gebot zur B√ľrgerbeteiligung bei der WRRL-Umsetzung scheitert
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F√ľr die deutsche Wasserwirtschaft war das Gebot der Wasserrahmenrichtlinie zur aktiven F√∂rderung der B√ľrgerbeteiligung eine Novit√§t. Zu Beginn der formal letzten Umsetzungsperiode der Richtlinie (2021-2027) ist der Elan der Beh√∂rden zur F√∂rderung der Partizipation merklich erlahmt. Mit einer technokratischen und b√ľrokratischen Herangehensweise k√∂nnen die Wasserwirtschaftsverwaltungen in den Bundesl√§ndern aber keine ‚ÄěFollower‚Äú hinter sich versammeln. Der BUND macht deshalb Vorschl√§ge f√ľr eine besser gelingende Partizipation.

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