Dokumentation und Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung im Betrieb– Erfahrungen aus Sicht eines Sachverständigen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Seit 01.08.2017 gilt die novellierte Gewerbeabfallverordnung. Diese soll die Schonung natürlicher Ressourcen verbessern, indem die Getrennthaltungspflicht von Abfällen verschärft geregelt wird, um dadurch gesamtwirtschaftlich eine höhere stoffliche Verwertungsquote zu erreichen.

Modulare Konzepte zur Trocknung von Klärschlamm und Reststoffen mittels Wärme aus Biomasse
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Im Markt für Klärschlammtrocknung engagieren sich zunehmend auch Recyclingbetriebe mit neuen Anlagenkonzepten. Diese unterscheiden sich grundlegend von den kommunalen Projekten an Kläranlagen und insbesondere auch von den Standorten mit eigener Klärschlammverbrennung.

Aufbau einer regionalen Klärschlammkooperation am Beispiel Ostwestfalen-Lippe (OWL)
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In Bezug auf die Siedlungsstruktur und damit auch auf das Klärschlammaufkommen und die Klärschlammentsorgung weist die Region OWL zumindest in Bezug auf das Land NRW, aber auch darüber hinaus einige Besonderheiten auf. Diese sind bei der Umsetzung der Novelle der AbfKlärV zu berücksichtigen.

Waste to Chemicals – Stand und Perspektiven
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Unter den Begriffen „Waste to Chemicals“ bzw. „chemisches Recycling“ wird in der Abfallwirtschaft die rohstoffliche Verwertung vor allem von Kunststoffabfällen verstanden. In den Prozessketten der chemischen Industrie werden durch die rohstoffliche Verwertung von Altkunststoffen wieder Neuwarenqualitäten erzeugt.

Aufbereitung und Sortierung von Gewerbeabfällen in der Praxis– Möglichkeiten und Grenzen aus Sicht der Firma Nehlsen
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Nehlsen als privat geführtes Entsorgungsunternehmen hat sich bereits in der Entstehungsphase der Verordnung mit eingebracht. Hierbei ging es insbesondere um vorliegende, langjährige Erfahrungen im Bereich der Sortierung von Gewerbe- und Bauabfällen und speziell um erzielbare Recyclingquoten für die einzelnen Fraktionen. Analyseergebnisse und detaillierte Sortierergebnisse wurden dabei den Beratern der Bundesregierung zur Verfügung gestellt. In den eigens dafür gegründeten Facharbeitskreisen des BDE hat Nehlsen aktiv mitgewirkt und so die Entwicklung der neuen Verordnung präzise verfolgt.

Das neue Verpackungsgesetz – Was hat sich für die Kommunen geändert?
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Die Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes und namentlich die Verhandlungen über neue Abstimmungsvereinbarungen zwischen Kommunen und Systemen nach § 22 VerpackG gestalten sich zäh und mühsam. Der schwierige Verhandlungsprozess hat seine Ursache unter anderem darin, dass die Verbesserung der kommunalen Rechtsposition durch die Neuregelungen des Verpackungsgesetzes von den Systemen nur widerwillig zur Kenntnis genommen wird. Überlagert wird der Umsetzungsprozess zudem durch gravierende Umbrüche in der Systemlandschaft, die weitere Fragen und Unsicherheiten mit sich bringen. Für die Kommunen empfiehlt es sich in dieser Situation, die eigenen Ansprüche konsequent geltend zu machen und den Abstimmungsprozess mit den Systemen aktiv zu gestalten.

Wie gelingt der Abschied von unserem linearen Wirtschaftsmodell?
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Trotz erster politischer Erfolge in der jüngeren Vergangenheit steckt die Kreislaufwirtschaft noch in den Kinderschuhen. Es fehlt an einem klaren Leitbild einer suffizienten, effizienten und generationengerechten Konsum- und Wirtschaftsweise. Eine bessere Produktverantwortung und eine umweltfreundliche Steuerpolitik werden das Ende der aktuellen linearen Wirtschaft einläuten.

Perspektiven für zentrale Monoklärschlammverbrennungsanlagen
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Aus der Novellierung der Klärschlammverordnung heraus ergibt sich für die Betreiber von Kläranlagen mit einer Größe von > 100.000 EW (Klasse 5) ab 2029 bzw. > 50.000 EW (Klasse 4b) ab 2032 die Pflicht, den Klärschlamm thermisch zu behandeln. Bereits zum 31.12.2023 müssen die Kläranlagenbetreiber berichten, wie sie die Vorgaben zur Umsetzung der Klärschlammverordnung umsetzen werden. Für die Betreiber von Kläranlagen der Größenklasse 5 und häufiger noch für Betreiber der GK 4b, die noch keine thermische Behandlung durchführen, stellt sich daher aktuell die Frage nach einem passenden Entsorgungskonzept für ihren Klärschlamm. Entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb einer thermischen Verwertungsanlage ist dabei die anfallende Klärschlammmenge.

Abfallverbrennung im europäischen Kontext zwischen Chancen und Risiken
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Der Abfallverbrennungsmarkt in Deutschland ist aktuell von einer hohen Anlagenauslastung mit einem einhergehenden Angebot verfügbarer Abfallmengen geprägt. Die Marktentwicklung hängt dabei von vielen rechtlichen sowie wirtschaftlichen Faktoren ab, die sich zum Teil gegenseitig ergänzen und sowohl den europäischen als auch deutschen Abfallverbrennungsmarkt maßgeblich beeinflussen. Im Folgenden werden aus Sicht der EEW Energy from Waste GmbH – Deutschlands führendem Unternehmen auf dem Gebiet thermischer Abfallverwertungsanlagen – einige der wesentlichen Chancen und Risiken beleuchtet, die sich im europäischen Kontext auf die künftige Markt- und Auslastungssituation auswirken können.

Automatische Erkennung von KunststofffehlwĂĽrfen am Sammelfahrzeug und MaĂźnahmen zur Reduzierung von FehlwĂĽrfen
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Die im Projekt DeSort verfolgten Ziele sind die Verringerung von Störstoffen, vor allem Kunststofffehlwürfen, in biogenen Abfällen aus Haushalten. Das soll durch technische und organisatorische Maßnahmen erreicht werden. Technisch soll eine Kunststoffdetektion am Müllsammelfahrzeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung erprobt werden. Organisatorisch sollen diese Maßnahmen mit einer Rückmeldung der Kunststofffehlwürfe an den Erzeuger und zusätzlichen ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert werden.

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