Maßnahmen zur Reduzierung von Fremdstoffen im Bioabfall aus Großwohnanlagen am Beispiel Augsburg
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Im Projekt reGIOcycle wurden Strategien zur Reduzierung von KunststofffehlwĂŒrfen im kommunalen Bioabfall der Region Augsburg untersucht.

EuropÀische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
BioabfĂ€lle machen 34 % der SiedlungsabfĂ€lle aus und bilden damit die grĂ¶ĂŸte Abfallfraktion im Siedlungsabfall in der EU. Rund 40 Millionen Tonnen BioabfĂ€lle werden jĂ€hrlich in der EU getrennt gesammelt und in ca. 4.500 Kompostierungs- und VergĂ€rungsanlagen behandelt.

Optimierung der Bioabfallsammlung in Großwohnanlagen/ Blockbebauung in Berlin
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Obwohl die Bioabfallsammlung in Berlin bereits seit 1996 in den Innenstadtbezirken etabliert ist, stagnieren QuantitÀt und QualitÀt der erfassten Organik. Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe und die Senatsumweltverwaltung unternehmen daher seit 2019 verstÀrkte Anstrengungen, um die Sammlung zu optimieren.

Vom GĂ€rrest zum hochwertigen GĂ€rprodukt – eine EinfĂŒhrung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Auch mittel- bis langfristig steht zu erwarten, dass die Kaskade aus anaerober und aerober Behandlung Standard fĂŒr die Biogutbehandlung sein wird.

„
ich habe (gar) keinen Bioabfall
“ – Ergebnisse einer reprĂ€sentativen gesamtdeutschen Befragung zum Thema Abfalltrennung
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Unter der Dachkampagne #wirfuerbio arbeiten mehr als 90 kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe in Deutschland tĂ€glich fĂŒr eine saubere Trennung von BioabfĂ€llen – fĂŒr weniger Störstoffe im Bioabfall und fĂŒr einen Anstieg der Mengen getrennt erfasster organischer AbfĂ€lle. Die Kampagne wurde 2017 gestartet und wird laufend weiterentwickelt.

GrĂŒngut – Multitalent mit sehr hohen ungenutzten Potenzialen
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Die getrennte Erfassung von GrĂŒngut ist ein zentraler Baustein der deutschen Kreislaufwirtschaft und seit 2015 fĂŒr alle öffentlich-rechtlichen EntsorgungstrĂ€ger (örE) rechtlich verpflichtend.

Die Mischung macht‘s – Der GĂ€rrestmischer in der Praxis
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Zur Nachbehandlung von GĂ€rrest aus Bio- und Restabfall entwickelte Eggersmann den GĂ€rrestmischer, der aus GĂ€rresten und Zuschlagstoffen homogene, gut belĂŒftbare Mischungen erzeugt. Damit wird den besonderen Anforderungen der GĂ€rreste mit hohem Wassergehalt begegnet und eine effiziente Kompostierung ermöglicht.

Dokumentation von Bioabfallchargen und Konsequenzen fĂŒr den praktischen Betrieb
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Die Novelle der Bioabfallverordnung (BioAbfV) von 2022 verpflichtet biologische Verwertungsanlagen, angelieferte BioabfĂ€lle bereits vor der Behandlung auf Fremdstoffe zu kontrollieren und strengere Grenzwerte bezĂŒglich des Kunststoffgehalts in die erste biologische Behandlungsstufe einzuhalten. Die BEM hat daraufhin zwei Verfahren zur Sichtkontrolle eingefĂŒhrt: eine manuelle Fotodokumentation und ein KI-basiertes System mit Kameras, das den FlĂ€chenanteil von Fremdstoffen automatisch analysiert.

GrĂŒnguterfassung und Verwertung von holzigem GrĂŒngut im Heizwerk des Landkreises Nordhausen
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Im Landkreis Nordhausen wurde ein innovatives Konzept zur energetischen Verwertung von holzigen GrĂŒngutanteilen etabliert. Im April 2021 wurde ein Biomasseheizwerk errichtet, das den holzigen Teil des GrĂŒnguts als Brennstoff nutzt, um WĂ€rme fĂŒr verschiedene kommunale GebĂ€ude zu erzeugen.

Bio- und GrĂŒnabfallverwertung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Von der Sammlung bis zur Erzeugung hochwertiger Loisachtaler Erden
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Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen startete in den 1980er Jahren als einer der Pioniere mit der EinfĂŒhrung der Getrenntsammlung von AbfĂ€llen im Rahmen eines 2-Tonnensystems (Altstoff- und NassmĂŒlltonne). Anfang der 1990er Jahre wurde das Konzept weiterentwickelt und 1993 die separate Erfassung und biologische Behandlung von Bio- und GrĂŒnabfĂ€llen ĂŒber die Biotonne eingefĂŒhrt.

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