Status quo und Verwertungsoptionen f√ľr teerhaltigen Stra√üenaufbruch ab 2018
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Mit einer Anweisung an die Baubeh√∂rden der L√§nder aus dem Jahr 2015 hat das Bundesverkehrsministerium den Wiedereinbau von teerkontaminiertem Stra√üenaufbruch ab 2018 eingeschr√§nkt. F√ľr Unternehmen aus dem Bereich Bau und Entsorgung sowie f√ľr Bund und L√§nder entsteht dadurch zunehmend die Herausforderung, teerhaltigen Stra√üenaufbruch in alternative Entsorgungs-und Verwertungswege zu leiten. F√ľr die von beh√∂rdlicher Seite zu bevorzugende thermische Behandlung des Materials existieren bereits Anlagen, die mit ihrer Kapazit√§t jedoch nicht auf die anfallenden Abfallstr√∂me ausgelegt sind. Dieser Umstand macht Investitionen in die Entwicklung und den Ausbau inl√§ndischer Behandlungskapazit√§ten notwendig, um teerkontaminierte Stra√üenbauabf√§lle umweltschonend und √∂konomisch vertretbar verwerten zu k√∂nnen.

Deponier√ľckbau als Beitrag zur Ressourcensicherung - Verwertbare Stoffstr√∂me aus der Feinaufbereitung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Die Feinfraktion, je nach Siebschnitt < 20 bis < 60 mm, nimmt mit bis zu 70 % den gr√∂√üten Massenanteil bei klassischen Siedlungsabfalldeponien ein. Nach dem aktuellen Stand des Wissens liegen jedoch kaum Informationen vor, welche Techniken zur Aufbereitung dieser Feinfraktion geeignet sind bzw. welche Materialstr√∂me und Produktqualit√§ten daraus erzeugt werden k√∂nnen. Aus diesem Grund soll hier gezielt die Aufbereitung des Feingutes 10 - 60 mm betrachtet werden. Das Probenmaterial f√ľr die Versuchsdurchf√ľhrungen zur nassmechanischen Aufbereitung im halbtechnischen Ma√üstab stammt aus der Deponie des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide im Kreis Minden-L√ľbbecke. Bei der Deponie handelt es sich um eine Haus- und Gewerbeabfalldeponie, die im Zeitraum von 1989 bis 2005 verf√ľllt wurde.

Gr√ľndungsarbeiten f√ľr das h√∂chste Geb√§ude der Welt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
An der n√∂rdlichen K√ľstenlinie von Jeddah in Saudi Arabien entsteht auf einer Fl√§che von f√ľnf Millionen Quadratmetern die sogenannte Kingdom City. Deren Kernst√ľck ist der Kingdom Tower, der mit 1.001 m in wenigen Jahren das h√∂chste Geb√§ude der Welt sein wird. Die Gr√ľndungs-, Verbau- und Wasserhaltungsarbeiten f√ľr dieses Bauwerk umfassten u. a. die Herstellung von 270 fl√ľssigkeitsgest√ľtzten Gro√übohrpf√§hlen ‚Äď auszuf√ľhren in schwierigstem, extrem heterogenem Baugrund ‚Äď, vier Pfahltests mit Osterberg-Zellen, eine Baugrube im Kernbereich und die Entw√§sserung dieses Bereiches.

Verbesserte Verfahren zur Sanierung von kontaminierten Böden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
In Bulgarien betr√§gt die Gesamtfl√§che an verschmutzten B√∂den, deren Schadstoffgehalte √ľber den maximal zul√§ssigen Grenzwerten liegen, insgesamt 43.660 ha, d.h. ca. 0,7 % des landwirtschaftlich genutzten Territoriums des Landes. Hauptquellen der Bodenkontaminationen sind in erster Linie die Schwerindustrie (z.B. Metallindustrie, Erd√∂lindustrie) sowie T√§tigkeiten zur Gewinnung und Aufbereitung von Erzen.

Unterschätztes Risiko: Kampfmittel verlieren auch nach Jahren nicht ihre Gefährlichkeit
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Altmetalle der besonderen Art lagern tausendfach im Erdreich. 90.000 Tonnen unentsch√§rfter Bomben sollen es in Deutschland sein. Bauherren gehen dabei erhebliche Risiken ein: Sie begn√ľgen sich oft, den Bauaushub zu √ľberwachen und verzichten auf eine Kampfmittel-Sondierung.

Sparsame Sanierung: Integriertes Altlastenmanagement zur Eindämmung von Altlasten-Gefahren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Am Ortsrand der bayerischen Stadt Memmingen ist ein neues Wohngebiet in der N√§he einer ehemaligen Kiesgrube vorgesehen. Neben einer Belastung des Deponiek√∂rpers mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen waren auch Deponiegase Teil der Altablagerung. Da eine Gef√§hrdung nicht auszuschlie√üen war, wurde unter anderem eine Teilauskofferung des Auff√ľllmaterials vorgenommen.

Kontaminierte Bausubstanz - Erkundung, Bewertung, Entsorgung
© Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt (7/2010)
Arbeitshilfe Kontrollierter Geb√§uder√ľckbau

Deutsches Know-how - EU fördert deutsch-lateinamerikanische Kooperation beim Flächenrecycling
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Die Europ√§ische Kommission f√∂rdert das Kooperationsprojekt INTEGRATION, bei dem in lateinamerikanischen Metropolen kontaminierte innerst√§dtische Brachfl√§chen f√ľr eine sozial vertr√§gliche neue Nutzung aktiviert werden. Deutsche Expertise in der Altlastensanierung kommen den Projekten zugute. So hat die Stadt Stuttgart mit ihrer langj√§hrigen fachlichen Erfahrung in nachhaltiger Stadt-Innenentwicklung die Aufgabe √ľbernommen, das internationale Projekt mit Lateinamerika zu koordinieren.

Erfahrungen beim aufw√§ndigsten Deponier√ľckbau Europas Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
In K√∂lliken sind in einer stillgelegten Tongrube mitten im Wohngebiet ab 1978 rund 250,000 m3 Sonderm√ľll eingelagert worden. Verantwortlicher Betreiber ist das Konsortium Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken, an welchem die Kantone Aargau und Z√ľrich mit je 41 ‚ÖĒ % und die Stadt Z√ľrich sowie ein Konsortium der Basler Chemischen Industrie mit je 8 ‚Öď % beteiligt sind. Die Einlagerungsbedingungen sowie das Einlagerungskonzept entsprachen dem damaligen Stand der Technik. Aufgrund einer gro√üz√ľgigen Bewilligungspraxis wurde zum Teil jedoch v√∂llig ungeeignetes Deponiegut abgelagert.

Flächenrecycling als Instrument einer erfolgreichen kommunalen Raumplanung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Westlich angrenzend an die Bezirkshauptstadt Bruck an der Mur in Richtung Leoben liegt beiderseits der Mur das rund 47 km¬≤ gro√üe Gemeindegebiet von Oberaich. Wird der n√∂rdliche Teil der etwa 2.900 Einwohner z√§hlenden Gemeinde vom Madereck mit 1.050 m √ľ.A. markant bestimmt, so pr√§gen im S√ľden die Ausl√§ufer der Hochalpe, deren h√∂chste Erhebung im Gemeindegebiet das Ro√üeck mit 1.664 m √ľ.A. ist, das Landschaftsbild. Den eigentlichen Siedlungsraum stellen der nur etwa einen km breite Bereich des Murtales auf 500 m Seeh√∂he sowie das Utschtal mit seinen Seitengr√§ben dar.

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