Grundwasserabsenkungen im Rahmen von Kampfmittelräumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen Luftstreitkr√§fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele Blindg√§nger im Boden, die mit chemischen Langzeitz√ľndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren k√∂nnen. Eine Entsch√§rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierf√ľr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausf√ľhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsma√ünahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Einsatz von Pflanzenkohlesubstraten zur Beschleunigung des Abbaus organischer Kontaminanten
© ANS e.V. HAWK (10/2012)
In der Bundesrepublik Deutschland wurde seit 1991 im Zuge der Abr√ľstungsprozesse die milit√§rische Nutzung von ca. 50% der ehemals 1 Mio. Hektar milit√§risch genutzter Fl√§che aufgegeben. Eine Vielzahl dieser Liegenschaften sind mit Schadstoffen, v.a. organischen Kontaminanten wie Mineral√∂lkohlenwasserstoffen (MKW), Mono- und Polyzyklischen aromatischern Kohlenwasserstoffen (PAK), sowie chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Die Kontaminationen sind dabei vor allem durch Leckagen, Lagerung von Abfallstoffen, Unf√§lle, Emissionen, durch Handhabungsverluste z.B. beim Betanken, oder auf Produktionsreste zur√ľckzuf√ľhren. Die Umweltsch√§den, sowie auch die Lage der Liegenschaften in entlegenen Gebieten erschweren eine m√∂gliche zivile Nachnutzung. Eine Wiedernutzung dieser Fl√§chen muss aber vor dem Hintergrund der Knappheit fruchtbarer B√∂den eine h√∂here Beachtung finden. Um eine Nachnutzung verunreinigter Fl√§chen zu gew√§hrleisten gibt es bereits zahlreiche M√∂glichkeiten der Bodensanierung. Hierbei sind vor allem solche Verfahren zu bevorzugen, welche vor Ort (in situ) kosteng√ľnstig durchzuf√ľhren sind.

Auf sensiblem Terrain: Der Solarpark auf dem M√ľllberg wird immer beliebter
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Immer mehr Deponiebetreiber erkennen die Chance, die in der Nachnutzung ihres Gel√§ndes als Solarpark besteht. Doch die Technik hat es in sich: Bei der Vielzahl der verf√ľgbaren Abdichtungssysteme das passende Gr√ľndungssystem f√ľr die vorhandene Abdeckung zu finden ist eine knifflige Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Störung des Baugrundes durch Kampfmittelerkundungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2011)
Bereits bei der Planung von Bauwerken hat der Bauherr zu pr√ľfen, ob es Kampfmittel im Untergrund gibt und zu gew√§hrleisten, dass Dritte nicht gef√§hrdet werden. H√§ufig ist es dazu notwendig, in den Untergrund einzugreifen, noch bevor mit der Baugrunderkundung f√ľr die eigentliche Bauma√ünahme begonnen werden kann. Aus diesem Grund sollten Zeit und Kosten f√ľr die Kampfmittelsuche eingeplant und gleichzeitig geeignete Ma√ünahmen ergriffen werden, um eine daraus resultierende Ver√§nderung der geotechnischen Eigenschaften des Baugrundes zu minimieren.

Alternative M√∂glichkeiten zur Nachnutzung von Deponiefl√§chen w√§hrend der Stilllegungsphase unter Ber√ľcksichtigung der Problematik der Standsicherheit in jungen Deponien
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Dieser Vortrag zeigt eine M√∂glichkeit auf, wie eine Brachfl√§che, in diesem Fall eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, w√§hrend der Stilllegungsphase genutzt werden kann. Aufgrund der exponierten Lage wurde die Errichtung einer Photovoltaikanlage in einer s√ľdlich ausgerichteten Steilb√∂schung gew√§hlt.

Oberfl√§chenabdichtungssysteme mit Komponenten aus aufbereitetem Baggergut ‚Äď Wasserhaushalt, Aufgrabungsergebnisse, Hydrochemie
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Die Unterhaltung von Häfen und Binnenwasserstraßen erfordert häufig eine fortlaufende Baggerung der Wasserstraßen und Hafenbecken. Im Bereich des Hamburger Hafens fallen pro Jahr etwa 4 bis 6 Mio. m3 Baggergut an, von denen der größte Teil im Strom umgelagert wird. Etwa 1 Mio. m3 pro Jahr werden an Land behandelt.

Interdisziplinärer methodischer Ansatz zur Konzipierung von Wasserhaushaltsschichten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Neben anderen technischen Sicherungselementen haben als Wasserhaushaltsschicht ausgef√ľhrte Rekultivierungsschichten in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung bei der Oberfl√§chenabdichtung von Deponien erlangt. Im aktuellen deutschen Deponierecht (Deponieverordnung - DepV) aus dem Jahre 2009 werden erstmals definierte Anforderungen f√ľr Rekultivierungs- sowie Wasserhaushaltsschichten ausgewiesen. Das zunehmende Interesse an einer gut funktionierenden Wasserhaushaltsschicht resultiert u. a. aus dem Anreiz heraus, eine Dichtungskomponente einsparen zu k√∂nnen.

Mit Bio gegen Chemie: Altlastensanierung funktioniert auch mit Pilzen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2011)
Nicht nur Bakterien, auch Pilze k√∂nnen Chemikalien bek√§mpfen. Ihr Potential wird aber gerade erst entdeckt. Dabei stellen sie den gr√∂√üten Anteil an lebender Biomasse im Boden. Zudem ist diese Sanierungsform nach Erkenntnissen des Helmholtz-Zentrums f√ľr Umweltforschung (UFZ)kosteng√ľnstig.

Kunststoffe bieten Sicherheit: Aufbereitung von kontaminiertem Erdreich unter extremen Verhältnissen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2011)
Vor kurzem wurde in der Schweiz die erste station√§re Abluftreinigungsanlage zur Aufbereitung von kontaminiertem Erdreich in Betrieb genommen. Die Anlagenteile wurden aus Polypropylen gefertigt und sind f√ľr extreme Belastung ausgelegt.

Von der M√ľlldeponie zum Energieberg: Deponiesanierung in Hamburg-Georgswerder
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
1983 l√∂ste ein Dioxinfund auf der Deponie Hamburg-Georgswerder einen der gr√∂√üten Umweltskandale Deutschlands aus. Fast 30 Jahre sp√§ter spielt Georgswerder als Energieberg eine gro√üe Rolle im Energiekonzept Hamburgs und soll zuk√ľnftig 2.000 Haushalte mit gr√ľnem Strom versorgen. M√∂glich machen dies Sanierungsma√ünahmen, die bis heute zu den umfangreichsten ihrer Art z√§hlen und die Entwicklung von umwelttechnischen Verfahren entscheidend mitgepr√§gt haben.

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