Mobile Abwasserreinigungsanlage in der Altlastensanierung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Hohe Kosten fĂŒr die Grundwasserreinigung von Altstandorten, die sich ĂŒblicherweise bei Sanierungsbeginn ergeben, können durch einen mobilen Anlagenaufbau deutlich verringert werden. Durch ein mobiles und kompaktes Konzept der Reinigungsanlage entfallen die anfĂ€nglich hohen Investitionskosten fĂŒr einen stationĂ€ren Infrastrukturaufbau. Ein flexibel einsetzbares Container-System kann punktuell und gezielt am gewĂŒnschten Ort eingerichtet und mit wenig Aufwand umgestellt werden, was erhebliche Vorteile bei zeitgleichen Bebauungsmaßnahmen der zu sanierenden FlĂ€chen bringt. Es wird der konzeptionelle Aufbau einer derartigen mobilen Anlage zur Schwermetallentfrachtung beschrieben. Materienrechtliche Aspekte mobiler Einrichtungen werden in diesem Artikel nicht behandelt.

Sanierung Altlast K22 „Lederfabrik Dr. Hans Neuner“
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Von Dezember 2018 bis Mai 2020 sanierte die PORR Umwelttechnik GmbH die Altlast K22. Seit 1922 wurde dort eine Gerberei betrieben und dreiwertiges Chrom aus sechswertigem Chrom gewonnen. Dieser Vorgang sowie Kriegseinwirkungen fĂŒhrten zu einer erheblichen Kontamination des Untergrundes und einer Schadstofffahne im Grundwasser (Umweltbundesamt 2013).

Klassische Sanierungstechnologie unter erschwerten Bedingungen - Fallbeispiel aus dem Sanierungsalltag
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Das Sanierungsprojekt an der Altlast ST22, Ventrex in Graz stellte ein Projekt der Superlative dar. Dies war weniger der inhaltlichen Lösung (kalte Bodenluftabsaugung und Pump&Treat-Anlage) geschuldet, sondern den herausfordernden Rahmenbedingungen bezĂŒglich Finanzierung, technisch möglicher und dem Sanierungsziel folgender Bauumsetzung, Zeitrahmen und Akzeptanz der Maßnahmen durch den Rechtsnachfolger des Verursachers.

Grundwassersanierung und BodenwĂ€sche: Praxiserprobte Verfahren und Kosten fĂŒr PFAS-belastete Medien
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Aufgrund ihrer Struktur sind PFAS-Verbindungen sehr stabil und können mit In-situ-Sanierungsverfahren bisher weder biologisch noch chemisch oder thermisch eliminiert werden. Deshalb werden PFAS-GrundwasserschÀden durch Pump-and-treat saniert.

Auenrevitalisierung im Nationalpark Donau-Auen bei Wien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Durch die Einrichtung des Nationalparks können fĂŒr die Donauauen bei Wien sehr intensive wasserbauliche Revitalisierungs-Programme durchgefĂŒhrt werden. Zielsetzung ist eine möglichst weitreichende Reaktivierung der flussmorphologischen Landschaftsprozesse (Erosion, Anlandung etc.), auf denen sich die auentypischen LebensrĂ€ume in ihrer Sukzessionsreihe und Artenvielfalt entwickeln können. Wesentliche Maßnahmen sind dabei die Entfernung der Uferbefestigung und die Anbindung der Seitenarme. Die Wasserstraße Donau und der Hochwasserschutz können dabei gewĂ€hrleistet werden.

RaffinerierĂŒckbau – Ein Exit mit vielen Gewinnern
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Der RĂŒckbau eines Raffineriestandortes ist ein komplexes Großprojekt, dessen Erfolg wesentlich davon anhĂ€ngt, Wertschöpfungspotentiale der rĂŒckzubauenden Anlagen und GebĂ€ude, sowie des frei werdenden GelĂ€ndes zu nutzen. Dies demonstriert das Unternehmen Bayernoil, dem es mit UnterstĂŒtzung des Beratungs- und Planungsunternehmens Arcadis gelang, RĂŒckbau, Sanierung und Baufreimachung seiner 108 Hektar großen Raffinerie in Ingolstadt/Deutschland fast vollstĂ€ndig mit den Erlösen aus dem Verkauf von Anlagenteilen und Abbruchmaterial sowie aus der Vermarktung der freiwerdenden FlĂ€chen zu finanzieren.

ISCO, ISBR, GZS - Kombination innovativer und konventioneller Verfahren zur Grundwassersanierung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
In der Freien Hansestadt Bremen wurden auf dem Standort der ehemaligen Silberwarenfabrik auf einer FlĂ€che von ca. 12.000 m2 massive Verunreinigungen durch leichtflĂŒchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW) mit Konzentrationen bis ca. 85.000 ÎŒg/L in der gesĂ€ttigten Bodenzone bis ca. 20 m unter GelĂ€ndeoberkante festgestellt.

ZEROS - Zerstörung organischer Schadstoffe in WÀssern mittels innovativer Verfahrenskombination (Teil 1)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Forschungsprojekt ZEROS wird nach einem Weg gesucht, ein alternatives Verfahren zu den vornehmlich mit Aktivkohle abzureinigenden organischen Verunreinigungen im Grundwasser zu entwickeln.

Optimierung des Betriebes der Phasenschöpfung fĂŒr LNAPL/ DNAPL der Altlast O76 – Kokerei Linz
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Rahmen des Sanierungsprojektes der Kokerei Linz werden im Boden vorliegende organische Phasen (LNAPL und DNAPL) entfernt. Ein wesentlicher Anteil der Schadstoffe liegt in der gesĂ€ttigten Bodenzone vor. Dieser wird durch das Verfahren der Phasenschöpfung ĂŒber vertikale Filterbrunnen entfernt. Zur Optimierung der Austragsrate fĂŒr LNAPL/DNAPL sowie der Anlageneffizienz der nachgeschalteten Grundwasserreinigungsanlage wurde ein Transportmodell entwickelt. Dieses Modell basiert auf semianalytischen LösungsansĂ€tzen und betrachtet die StrömungsverhĂ€ltnisse des Aquifers als quasi-stationĂ€r. FĂŒr die TransportvorgĂ€nge erfolgt eine transiente Betrachtung.

Innovative in situ Sanierung am Standort der Altlast N16 „Tuttendorfer Breite“ – 9 Jahre Betrieb
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Juli 2009 sind die Anlagen zur Sanierung der Altlast N16 „Tuttendorfer Breite“ in Betrieb gegangen. Seitdem erfolgt an diesem ehemaligen Raffineriestandort eine Dekontamination des mit Mineralölkohlenwasserstoffen verunreinigten Grundwassers und Untergrundes mit unterschiedlichen Sanierungsmaßnahmen.

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