Sanierungsverfahren fĂŒr Rohrfernleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Sind Rohrfernleitungen beschÀdigt, stellt sich die Frage nach geeigneten Sanierungsverfahren.

Zementieren von zerklĂŒfteten Felsformationen bei einem HDD-Projekt in Spanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
FĂŒr eine „Trinkwasser-Autobahn“ musste der Fluss Rio Escalante in seinem MĂŒndungsbereich an der kantabrischen AtlantikkĂŒste Spaniens mit einem Stahlrohr DN 800 mittels HDD gequert werden. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die karstigen HohlrĂ€ume im Fels dar, die den Einsatz von Zementpfropfen notwendig machten.

Polymere fĂŒr StĂŒtzflĂŒssigkeiten im Spezialtiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Die Verwendung von PolymerspĂŒlungen ist im Brunnenbau seit mehr als 30 Jahren Stand der Technik und auch im Spezialtiefbau werden die Vorteile polymerer StĂŒtzflĂŒssigkeiten vermehrt genutzt. Trotz der vergleichsweise hohen Produktpreise ergeben sich im Vergleich mit bentonit-basierten Systemen Kosten-Nutzen-Vorteile zugunsten der PolymerstĂŒtzung.

RĂŒckblick auf die bauma 2016
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Vom 11. bis 17. April 2016 fand die 31. bauma, die weltgrĂ¶ĂŸte Fachmesse fĂŒr Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und BaugerĂ€te, in MĂŒnchen statt. Mit 3.423 Ausstellern wurde in diesem Jahr erneut ein neuer Rekord aufgestellt. Insgesamt kamen rund 580.000 Besucher nach MĂŒnchen, um sich ĂŒber Neuheiten und BewĂ€hrtes fĂŒr die gesamte Baubranche zu informieren. Der folgende Beitrag fasst die wichtigsten Trends und Entwicklungen zusammen.

Hat ein klassischer Thermal Response Test eine Tiefenbegrenzung?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Beim klassischen Thermal Response Test (TRT) wird einer ErdwĂ€rmesonde ĂŒber ein zirkulierendes Fluid WĂ€rme zugefĂŒhrt und die daraus resultierende TemperaturĂ€nderung ĂŒber einen Zeitraum von ca. 72 Stunden ausgewertet. Die ĂŒblicherweise angewandte Analysemethode setzt eine konstante WĂ€rmeabgabe ĂŒber die gesamte Tiefe voraus. Dies ist bei zunehmend tieferen Sonden aufgrund des geothermischen Gradienten jedoch nicht gegeben. Hier stellt sich die Frage, ab welchen Tiefen die Methodik nicht mehr fehlerfrei eingesetzt werden kann. Mithilfe eines zeitlich und rĂ€umlich hoch aufgelösten Simulationsmodells lassen sich erste Antworten auf diese Frage ableiten.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

VOB 2015 Teil C: Überarbeitete und neue Allgemeine Technische Vertragsbedingungen (ATV) fĂŒr den Tiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Nachdem der ErgĂ€nzungsband der Vergabe- und Vertragsordnung fĂŒr Bauleistungen (VOB) seit Ende des letzten Jahres gĂŒltig ist, mĂŒssen in den bisherigen Leistungsverzeichnissen ĂŒber 50 Boden- und Felsklassen aus den verschiedenen ATV-Normen durch einheitliche Homogenbereiche ersetzt werden. Doch wie werden sie definiert und beschrieben, was muss zusĂ€tzlich untersucht werden, wie mĂŒssen sich Planer und geotechnischer SachverstĂ€ndiger abstimmen, und nicht zuletzt: Was verbessert sich fĂŒr den Kalkulator? Vorgestellt werden die wesentlichen VerĂ€nderungen.

Grundwasserabsenkungen im Rahmen von KampfmittelrÀumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen LuftstreitkrĂ€fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele BlindgĂ€nger im Boden, die mit chemischen LangzeitzĂŒndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren können. Eine EntschĂ€rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierfĂŒr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausfĂŒhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsmaßnahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

580 m HDD in extrem schwierigem Baugrund
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Im Auftrag des französischen Gasnetzbetreibers TIGF werden mittels Horizontalbohrtechnik 580 m Gasleitung DN 350 in einem Naturschutzgebiet unter dem Fluss Adour in Bernac-Debat (SĂŒdfrankreich) verlegt. Der Baugrund besteht aus Lagen von Sand- und Tonstein, Mergel sowie Kies mit Findlingen – eine Herausforderung fĂŒr alle Projektbeteiligten.

BohrpfahlgrĂŒndung fĂŒr den Ersatzneubau der FreybrĂŒcke in Berlin
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2015)
Als Teil der Bundesstraße B 2 war die im Jahr 1911 gebaute FreybrĂŒcke in der Vergangenheit großen Verkehrsbelastungen ausgesetzt. Nachdem 2008 erhebliche MĂ€ngel an der BrĂŒcke festgestellt worden waren, entschloss man sich, das Bauwerk durch einen Ersatzneubau zu ersetzen. Die hierfĂŒr notwendige Herstellung von BohrpfĂ€hlen fĂŒr die BrĂŒckengrĂŒndung ist gleich unter mehreren Gesichtspunkten schwierig: Neben den beengten PlatzverhĂ€ltnissen stellten die im Baugrund eingelagerten Torfschichten eine Herausforderung dar.

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